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BIP EZB-Beobachter mildern Prognose eines Wachstumseinbruchs ab

Die von der EZB befragten Volkswirte rechnen mit einem Einbruch der Wirtschaftsleistung um 7,8 Prozent. Im Juli hatten sie noch 8,3 Prozent prognostiziert.
30.10.2020 - 10:49 Uhr Kommentieren
Die EZB befragt vier Mal im Jahr Volkswirte zu deren Wachstums- und Inflationsprognosen. Die Umfrageresultate sind ein wichtiger Faktor, der in die geldpolitischen Überlegungen der Währungshüter einfließt. Quelle: dpa
Europäische Zentralbank

Die EZB befragt vier Mal im Jahr Volkswirte zu deren Wachstums- und Inflationsprognosen. Die Umfrageresultate sind ein wichtiger Faktor, der in die geldpolitischen Überlegungen der Währungshüter einfließt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Experten der EZB-Geldpolitik haben angesichts der Corona-Pandemie ihre Prognose eines Wachstumseinbruchs im Euro-Raum in diesem Jahr leicht abgemildert.

Einer Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) zufolge rechnen die befragten Volkswirte inzwischen damit, dass die Wirtschaftsleistung (BIP) 2020 um 7,8 Prozent schrumpft, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mitteilte.

Im Juli hatten sie noch einen Einbruch von 8,3 Prozent für dieses Jahr erwartet. Für 2021 gehen die Ökonomen davon aus, dass die Wirtschaft im Währungsraum wieder um 5,3 Prozent wächst.

Im Juli hatten sie noch ein etwas kräftigeres Plus von 5,7 Prozent prognostiziert. Die EZB befragt vier Mal im Jahr Volkswirte zu deren Wachstums- und Inflationsprognosen. Die Umfrageresultate sind ein wichtiger Faktor, der in die geldpolitischen Überlegungen der Währungshüter einfließt.

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    Die Volkswirte überarbeiteten wegen der Corona-Krise zudem ihre Inflationserwartungen. Für dieses Jahr wird jetzt nur noch ein Anstieg der Verbraucherpreise von 0,3 Prozent erwartet statt wie noch im Juli von 0,4 Prozent.

    Für 2021 rechnen die Volkswirte mit einer Teuerung von 0,9 Prozent. Bislang hatten sie eine Inflation von 1,0 Prozent vorhergesagt. Längerfristig gehen die Ökonomen von 1,7 Prozent Inflation aus.

    Die Euro-Wächter streben knapp unter zwei Prozent Teuerung als Optimalwert für die Wirtschaft an. Sie verfehlen dieses Ziel aber bereits seit Frühjahr 2013. Im September waren die Verbraucherpreise sogar den zweiten Monat in Folge gefallen. Die negative Rate lag bei minus 0,3 Prozent.

    Mehr: Lagarde stellt Corona-Intervention der EZB in Aussicht.

    • rtr
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