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Bitcoin Notenbankchef verweist auf Gefahren

Österreichs Notenbankchef Nowotny warnt vor der Cyber-Währung Bitcoin, genauer vor ihrer fehlenden Stabilität. Er wolle die Leute wissen lassen, worauf sie sich einlassen. Fachleute sehen ein großes Zukunftspotenzial.
19.07.2017 - 11:42 Uhr Kommentieren
Der Notenbankchef Österreichs bezeichnete Bitcoin als Spekulationsobjekt mit Risiken. Quelle: Reuters
Ewald Nowotny

Der Notenbankchef Österreichs bezeichnete Bitcoin als Spekulationsobjekt mit Risiken.

(Foto: Reuters)

Wien/Frankfurt Österreichs Notenbankchef Ewald Nowotny hat vor den Risiken der Cyber-Währung Bitcoin gewarnt. Dieser fehle es an Stabilität, sagte Nowotny der österreichischen „Kleinen Zeitung“ (Mittwochausgabe). „Bitcoin ist ein Spekulationsobjekt.“ Die Notenbank verbiete diese digitale Währung zwar nicht. „Man muss die Leute aber wissen lassen, auf was sie sich da einlassen“, sagte das EZB-Ratsmitglied. Die japanische Regierung hatte Bitcoin im April als offizielles Zahlungsmittel zugelassen.

Fachleuten zufolge haben virtuelle Bezahlsysteme großes Zukunftspotenzial. Bitcoin existiert seit 2009. Eine Regierung oder Zentralbank steht nicht dafür ein. Der Kurs wird allein von Angebot und Nachfrage bestimmt. Bitcoin ist allerdings in den vergangenen Jahren wiederholt negativ in die Schlagzeilen gerückt. Die Internet-Währung ist auch für Nutzer interessant, die sich Kapitalkontrollen entziehen wollen, da mit ihr schnell und anonym Geschäfte rund um den Globus gemacht werden können. Zudem war ihr Kurs in der Vergangenheit extremen Schwankungen ausgesetzt.

Notenbanken weltweit prüfen aktuell, wie sie mit der Technologie umgehen wollen, die digitale Währungen ermöglichen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte im Dezember mitgeteilt, sie untersuche zusammen mit der japanischen Notenbank den Einsatz neuer Verfahren, die solchen Währungen zugrunde liegen.

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