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Brexit Britischer Notenbankchef soll wegen EU-Austritt länger im Amt bleiben

Großbritannien will Ende März 2019 die EU verlassen. Wenige Monate später läuft Mark Carneys Vertrag an der Spitze der Zentralbank aus – eigentlich.
03.09.2018 Update: 03.09.2018 - 14:59 Uhr Kommentieren
Laut BBC-Recherchen geht im Finanzministerium die Sorge um, dass es inmitten der Brexit-Verhandlungen schwierig werden könnte, einen Nachfolger zu finden. Quelle: AP
Mark Carney

Laut BBC-Recherchen geht im Finanzministerium die Sorge um, dass es inmitten der Brexit-Verhandlungen schwierig werden könnte, einen Nachfolger zu finden.

(Foto: AP)

London Eigentlich hatte Mark Carney seinen Posten als Gouverneur der Bank of England im Juni nächsten Jahres niederlegen wollen. Doch wegen des bevorstehenden EU-Austritts Großbritanniens im März 2019 will das Finanzministerium ihn nun offenbar zum Bleiben bewegen. Angesichts der ungeklärten Brexit-Lage fürchtet die Regierung, dass die Nachfolgersuche schwierig werden könnte. Laut britischen Medienberichten ist der Kanadier offen für den Plan. Es wäre schon seine zweite Verlängerung.

Als er 2013 antrat, hatte er sich zu einer fünfjährigen Amtszeit bereit erklärt. Nach dem Brexit-Votum 2016 hatte er dann angeboten, ein Jahr länger zu bleiben. Nun könnte er ein weiteres Jahr dranhängen. Dabei wollten seine Frau und vier Töchter eigentlich schon längst nach Kanada zurück. Die Gefahr für alle Beteiligten besteht darin, dass der Ausgang der Brexit-Verhandlungen auch 2020 nicht viel klarer ist.

Geht es nach dem bisherigen Fahrplan, wäre Großbritannien dann in der Übergangsperiode. Beide Seiten würden wohl immer noch verbissen über die künftige Handelsbeziehung verhandeln. Ende 2020 würde demnach der nächste ungeordnete Brexit drohen – es gäbe wieder einen Grund für Carney zu bleiben. Die Geduld der Familie könnte noch auf eine harte Probe gestellt werden.

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