Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bundesbank-Chef EZB-Anleihekaufprogramm ist nicht auf Dauer angelegt

Laut des Bundesbankchefs müsse klar sein, dass das EZB-Notfallprogramm nur vorübergehend sei. Die EZB hatte dieses jüngst auf 1,35 Billionen Euro aufgestockt.
22.06.2020 - 14:24 Uhr 1 Kommentar
Der Bundesbank-Präsident sei wie EZB-Chefin Christine Lagarde der Meinung, dass das Kaufprogramm einer Ausnahmesituation geschuldet sei. Quelle: dpa
Jens Weidmann

Der Bundesbank-Präsident sei wie EZB-Chefin Christine Lagarde der Meinung, dass das Kaufprogramm einer Ausnahmesituation geschuldet sei.

(Foto: dpa)

Berlin Bundesbankchef Jens Weidmann hat auf die Grenzen des in der Coronakrise aufgelegten Anleihekaufprogramms der EZB hingewiesen.

Das im Fachjargon als PEPP bekannte Projekt sei zwar flexibel angelegt, doch bedeute dies nicht „ungebunden“, betonte er am Montag laut vorab veröffentlichtem Redetext für eine Finanzkonferenz in Frankfurt.

Es müsse klar sein, dass das zur Abmilderung der Pandemiefolgen aufgelegte Programm nur vorübergehend sei. „Politische Entscheidungsträger sollten nicht annehmen, dass wir die Refinanzierungskosten der Regierungen für immer niedrig halten“, fügte er hinzu.

Er sei wie EZB-Chefin Christine Lagarde der Meinung, dass das Kaufprogramm einer Ausnahmesituation geschuldet sei.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Angesichts einer drohenden Rekord-Rezession in der Euro-Zone hatte die EZB ihr „Pandemic Emergency Purchase Programme“ jüngst aufgestockt - und zwar von 750 Milliarden auf 1,35 Billionen Euro. Lagarde betonte, die Zentralbank prüfe kontinuierlich die Verhältnismäßigkeit ihrer Instrumente.

    Mehr: Bundesbank-Chef Weidmann sieht nach Karlsruher Urteil EZB am Zuge.

    • rtr
    Startseite
    1 Kommentar zu "Bundesbank-Chef: EZB-Anleihekaufprogramm ist nicht auf Dauer angelegt"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Es besteht eine Kluft zwischen den Aussagen der Bundesbank und der EZB und ihren Taten. Seit Jahren wird unser Wirtschaftssystem durch Eingriffe, welche an die Planwirtschaft erinnern, ausgehöhlt. Und um diesem naiven Einwand gleich zu begegnen: Nein, Bundesbank und EZB sind keine normalen Marktteilnehmer. Ihre Eingriffe sind daher auch nicht dem Marktgeschehen zuzurechnen. Diese Eingriffe sollen angeblich temporär sein. Das ist aber bereits widerlegt. Die Eingriffe wiederholen sich mit größeren Summen und in kürzeren Intervallen. Der Notarzt setzt sozusagen eine Injektion nach der anderen - und zwar ohne jede nachhaltige Wirkung. Im Gegenteil. Die Zerstörung der Marktwirtschaft ist bereits weit vorangeschritten.



    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%