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China Zentralbank meldet Fortschritte bei der Verschuldung

Chinas Zentralbank hat nach eigenen Angaben einen Teilerfolg gegen die Verschuldung des Landes erzielt. Doch noch gibt es keinen Grund zur Entwarnung.
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Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit einem Anstieg der Verschuldung Chinas bis 2022 auf 300 Prozent des BIP nach 242 Prozent im Jahr 2016. Quelle: dpa
Staatsverschuldung

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit einem Anstieg der Verschuldung Chinas bis 2022 auf 300 Prozent des BIP nach 242 Prozent im Jahr 2016.

(Foto: dpa)

PekingChinas Zentralbank meldet Erfolge bei der Eindämmung der hohen Verschuldung im Land. Seit dem vierten Quartal würden die Verbindlichkeiten im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) nicht mehr so stark zulegen, teilte die Peoples Bank of China (PBOC) am Mittwoch in Peking mit. Erste Ergebnisse seien auch beim Abbau zu erkennen. Es gebe aber noch keinen Grund zur Entwarnung. Insgesamt ist aus Sicht der Währungshüter das Verschuldungsniveau immer noch hoch. Besonders der Druck auf Staatsunternehmen sei groß. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit einem Anstieg der Verschuldung Chinas bis 2022 auf 300 Prozent des BIP nach 242 Prozent im Jahr 2016.

Volkswirte hatten zuletzt immer wieder argumentiert, das Land gehe angesichts eines sehr starken Kreditwachstums zu zögerlich gegen eine zunehmende Verschuldung vor. Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hatte unter anderem deswegen im September die Kreditwürdigkeit der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt herabgestuft. Das Finanzministerium bezeichnete dies als falsche Entscheidung.

Chinas Notenbank kündigte an, sie werde einen Mittelweg finden zwischen einer Stabilisierung des Wirtschaftswachstums auf der einen Seite und einem Abbau der Verschuldung und einer Kontrolle von Risiken auf der anderen. Zugleich kündigte die POBC einen harten Kampf zur Eindämmung von Finanzrisiken an.

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  • rtr
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