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Coronakrise Bank of England senkt erneut Zinsen und baut Anleihekaufprogramm aus

Nachdem die bisherigen Maßnahmen verpufft sind, beschließt die Notenbank im Vereinigten Königreich den zweiten Zinsschritt binnen einer Woche. Und nicht nur das.
19.03.2020 - 15:49 Uhr Kommentieren
Die Zentralbank des Königreichs legt nach. Quelle: Reuters
Szene vor der Bank of England

Die Zentralbank des Königreichs legt nach.

(Foto: Reuters)

London Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise folgt die Bank of England dem Beispiel der Europäischen Zentralbank und weitet ihre geldpolitischen Maßnahmen aus.

Sie senkte am Donnerstag in einer Sondersitzung den Leitzins um 0,15 Prozentpunkte auf 0,1 Prozent und kündigte eine Ausweitung ihres Anleihe-Kaufprogramms an. Mit 200 Milliarden Pfund will sie vor allem britische Staatsanleihen kaufen. Damit steigt das Volumen der Käufe von Staats- und Unternehmensbonds auf insgesamt 645 Milliarden Pfund.

Die britische Notenbank hatte bereits vergangene Woche in einer Sondersitzung eine erste Zinssenkung von 0,75 auf 0,25 Prozent beschlossen. Zugleich hatte sie weitere Maßnahmen verkündet.

So bietet sie Banken eine vierjährige Finanzierung zu sehr niedrigen Zinssätzen an, damit diese günstige Kredite an kleine und mittlere Unternehmen vergeben können. Obendrein erlaubt die Notenbank den Banken, ihre antizyklischen Kapitalpuffer von ein Prozent auf Null zu senken. Dies soll bis zu 190 Milliarden Pfund an Kapital freisetzen, das an Unternehmen verliehen werden kann.

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    Nachdem dieser erste Aufschlag die Märkte nicht beruhigen konnte, hatte die Bank of England diese Woche nachgelegt. Gouverneur Andrew Bailey verkündete am Mittwoch, dass große Unternehmen sich mit commercial papers, also kurzfristigen Krediten, direkt bei der Zentralbank finanzieren können. Das Programm sei unbegrenzt, das Ausfallrisiko übernehme der Staat.


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    Auch diese zweite Ankündigung hatte die Märkte nicht beeindruckt. Das Pfund sackte am Mittwoch auf einen neuen Tiefstand gegenüber dem Dollar.

    Mit der erneuten Zinssenkung und dem Kauf von Staatsanleihen scheint die Notenbank nun endlich durchzudringen. Die Rendite auf zehnjährige britische Staatsanleihen fiel nach der Ankündigung am Donnerstag deutlich. Auch das Pfund erholte sich leicht.
    Mit Agenturmaterial

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