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Das neue Gesicht des Euro Zentralbank stellt neuen Fünf-Euro-Schein vor

Facelift für den Euro: Ab Mai sollen die ersten neuen Scheine unters Volk gebracht werden. Heute präsentieren die Währungshüter die neue Fünf-Euro-Note. Der Eingriff soll die Gemeinschaftswährung sicherer machen.
05.01.2013 - 10:17 Uhr 21 Kommentare
Nächste Woche präsentieren Europas Währungshüter die neue 5-Euro-Note. Quelle: dpa

Nächste Woche präsentieren Europas Währungshüter die neue 5-Euro-Note.

(Foto: dpa)

Frankfurt Anfassen kann man ihn noch nicht, aber anschauen: An diesem Donnerstag präsentiert die Europäische Zentralbank in Frankfurt den neuen Fünf-Euro-Schein. Die zweite Banknoten-Generation soll vor allem noch sicherer werden, optisch verändern werden sich die Scheine nur leicht. Ab Mai 2013 sollen die neuen Noten der „Europa-Serie“ unters Volk gebracht werden.

Seit Jahren wird an den neuen Scheinen getüftelt, im November lüfteten Europas Währungshüter bereits einen Teil des Geheimnisses: Das neue Wasserzeichen und das Hologrammband am Rand des Scheins werden das Motiv der griechischen Mythenfigur Europa tragen. Der aufgedruckte Wert wird seine Farbe von smaragdgrün in ein tiefes Blau ändern, wenn man den Geldschein etwas neigt.

Die neuen Sicherheitsmerkmale sollen es Fälschern schwerer machen, die Noten zu kopieren – noch schwerer. Denn zuletzt waren die Falschgeldzahlen sowohl in Deutschland als auch in den 17 Eurostaaten insgesamt rückläufig. Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele erklärte: „Rein rechnerisch kommt jeder Bürger in Deutschland nur einmal in 2000 Jahren mit Falschgeld in Berührung.“

Unverändert bleibt das Material der Scheine: Auch die überarbeiteten Noten werden auf Baumwollpapier gedruckt. Erhalten bleiben auch die Stückelung von 5- bis 500-Euro sowie die Motive: Bauwerke, die es in Wirklichkeit nicht gibt, stehen auch künftig für Europa - Fantasiearchitektur als klassischer europäischer Kompromiss.

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    Bis die neuen Fünf-Euro-Scheine von diesem Mai an in Umlauf gebracht werden, sollen sie in der Tresoren der nationalen Notenbanken lagern. Wann die weiteren neuen Banknoten eingeführt werden, darüber schweigt sich die EZB bislang aus.

    Verbraucher müssen im Jahr zwölf nach Einführung des Euro-Bargeldes Anfang 2002 nun aber nicht ihre Sparschweine leeren und alte Scheine zur Bank tragen: Die bisherigen Euro-Noten bleiben gültig und werden nach und nach von Zentralbanken wie der Deutschen Bundesbank aus dem Verkehr gezogen. Und auch nach Ablauf der Gültigkeit können Verbraucher alte Euro-Scheine bei einer Notenbank umtauschen. EZB-Präsident Mario Draghi hatte im November versichert: „Ihren Wert behalten die Banknoten der ersten Serie für immer.“

    • dpa
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    21 Kommentare zu "Das neue Gesicht des Euro: Zentralbank stellt neuen Fünf-Euro-Schein vor"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • „Ihren Wert behalten die Banknoten der ersten Serie für immer.“


      Das ist ganz ähnlich wie bei Briefmarken.... die 55-er ist seit Jahren zum gleichen Preis erhältlich! Und die Mehrwertsteuer steigt ebenfalls nicht....19%... seit 2007 nicht gestiegen.

    • @Ich_kritisch

      Die EU als denkbar teuerste Baustelle ist schon drauf
      :-DD

    • Bargeld ganz abzuschaffen

      Das ist tatsächlich in Bearbeitung und soll kommen, sobald die Dollar-Euro-Währung zusammen bricht.
      Ist kein Scherz!

    • Die Währung sicherer machen!! Haha! Das ich nicht lache! Die größten und gefährlichsten Geldfälscher sind EZB und deren Bankenkartell. Diese werden durch die gefälschten Euroscheinchen die Geldmenge gewaltig ausweiten. Die Inflation macht den Rest.

    • ja, Zeit und Ort?

    • ....es soll bereits "Geldtransporte" geben die die neue DM ausliefern! Info vom Nachbarn, der arbeitet als Geldbote!
      Noch fragen?

    • Ich möchte eigentlich nur wissen ob diese neuen Scheine einen RFID Chip bekommen...!!!

    • Und dann gehen wir zurück zum Tauschhandel, oder? Schon mal was vom gläsernen Menschen gehört? Sie werben dafür. Ich nehme an, ein potentieller Pirat und vom Leben keine Ahnung.......

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

    • statt Fantasiebauwerke darauf abzubilden bin ich für Folgendes: Zukünftig werden die teuersten staatlichen Baustellen Europas darauf abgebildet: BER - Stuttgart 21 etc.

      Dann kann jeder bei Benutzung gleich sehen wo das Geld verbraucht wird :-)

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