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Deutsche Wirtschaft Bundesbank senkt Wachstumsvorhersagen für 2018 und 2019

Im Juni war die Bundesbank noch davon ausgegangen, dass die deutsche Wirtschaft in 2018 um zwei Prozent wächst. Jetzt korrigierte sie die Prognose auf 1,5 Prozent.
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Aus der Sicht des Bundesbank-Präsidenten überwiegen derzeit die Gefahren für das Wirtschaftswachstum. Quelle: dpa
Jens Weidmann

Aus der Sicht des Bundesbank-Präsidenten überwiegen derzeit die Gefahren für das Wirtschaftswachstum.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Bundesbank beurteilt die Aussichten für die deutsche Wirtschaft deutlich negativer als noch im Juni. Aus heutiger Sicht würden für das Wirtschaftswachstum die Gefahren überwiegen, erklärte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann am Freitag zur Vorlage der halbjährigen Konjunkturprognose der Notenbank. Diese Risikoeinschätzung gelte in geringerem Maße auch für die Inflationsrate.

Der Auslastungsgrad in der Wirtschaft sei bereits hoch und er nehme in den kommenden Jahren nur noch leicht zu. Die Bundesbank erwartet für 2018 jetzt nur noch einen kalenderbereinigten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,5 Prozent. Im Juni hatte sie noch ein Plus von 2,0 Prozent geschätzt. Für nächstes Jahr wird nun ein Wachstum von 1,6 (bisher 1,9) Prozent erwartet, ebenso für 2020 (bisher 1,6). Für das Jahr 2021 gehen die Bundesbank-Experten von 1,5 Prozent aus.

Insgesamt erwartet die Bundesbank aber, das die deutsche Wirtschaft vorerst in einer Hochkonjunkturphase bleibt. Die demografische Entwicklung enge das künftige Wachstum jedoch ein. „Auf der Angebotsseite begrenzt sie den weiteren Anstieg der Erwerbstätigkeit und trägt so zu zunehmenden Engpässen am Arbeitsmarkt bei, auf der Nachfrageseite dämpft sie den Bedarf an Wohnraum und die Investitionsneigung der Unternehmen“, erklärte Weidmann.

Die Bundesbank erhöhte zudem ihre Prognose für die Inflation im laufenden Jahr leicht. Für 2019 senkte sie dagegen ihre Vorhersage.

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  • rtr
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