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Devisenkäufe Schweizer Notenbank kauft 2017 erneut weniger Fremdwährungen

Die Schweizerische Nationalbank will einen zu starken Franken verhindern. Ein Teil der Taktik: 2017 wurden die Devisenkäufe deutlich reduziert.
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Die Notenbank hat ihren Sitz in Bern und Zürich. Quelle: Reuters
Schweizerische Nationalbank

Die Notenbank hat ihren Sitz in Bern und Zürich.

(Foto: Reuters)

Zürich Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat die Devisenkäufe zur Schwächung des Frankens im vergangenen Jahr gedrosselt. Die Notenbank erwarb 2017 Fremdwährungen in Höhe von 48,2 Milliarden Franken, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. 2016 hatten sich die Devisenkäufe auf 67,1 Milliarden Franken belaufen - im Jahr davor gar auf 86,1 Milliarden Franken. Devisenmarkt-Interventionen seien 2017 weiterhin notwendig gewesen, um angemessene monetäre Bedingungen zu gewährleisten, erklärte die Notenbank. Vor allem die erste Jahreshälfte sei von politischer Unsicherheit in Europa und vom Aufwertungsdruck auf den Franken geprägt gewesen. In der zweiten Jahreshälfte habe sich der Franken zwar abgeschwächt, die Entwicklung am Devisenmarkt sei aber fragil geblieben.

Zur Stützung der heimischen Exportwirtschaft will die Nationalbank einen aus ihrer Sicht zu starken Franken verhindern.

  • rtr
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