Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Premium Draghis Geldpolitik Ein Gefangener der eigenen Argumente

Die sinkenden Inflationsraten in der Euro-Zone sind für die Europäische Zentralbank zum Problem geworden. Ihr Präsident Mario Draghi hat sich mit seiner Geldpolitik in eine Falle manövriert. Eine Analyse.
07.09.2015 - 13:33 Uhr
Der EZB-Präsident schreibt inmitten eines Aufschwungs die extrem lockere Geldpolitik fort. Quelle: ap
Mario Draghi

Der EZB-Präsident schreibt inmitten eines Aufschwungs die extrem lockere Geldpolitik fort.

(Foto: ap)

Frankfurt Als der EZB-Präsident im vergangenen Sommer begann, den Einstieg in das Quantitative Easing vorzubereiten, argumentierte er mit der Gefahr einer schädlichen Deflation. Ohne einen massiven Aufkauf von Staatsanleihen bestehe die Gefahr, dass die Euro-Zone in eine gefährliche Spirale aus Preissenkungen und Lohnkürzungen abrutsche, sagte er. Im Januar beschloss die EZB dann das so vorbereitete Anleihekaufprogramm, in das sie von März 2015 bis September 2016 monatlich 60 Milliarden Euro, also insgesamt 1,14 Billionen Euro stecken will. Dabei war schon zu diesem Zeitpunkt zweierlei klar: Es gab keine Deflation in der Euro-Zone, sondern lediglich eine unschädliche Disinflation, die kurzfristig durch die Halbierung des Rohölpreises und drastische Preisrückgänge bei anderen Rohstoffen hervorgerufen worden war.

Dirk Hinrich Heilmann

Der Autor ist Managing Direktor des Handelsblatt Research Institute und Chefökonom des Handelsblatts. Sie erreichen ihn unter [email protected]

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Draghis Geldpolitik - Ein Gefangener der eigenen Argumente
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%