Etihad-Verhandlungen mit Tuifly ziehen sich Start der neuen Ferien-Airline Niki unklar

Die vom Reisekonzern Tui und dem Air-Berlin-Anteilseigner Etihad geplante Airline wird aller Vorsicht nach nicht zum Sommerflugplan starten. Die Vertragsunterzeichnung für den Gemeinschaftskonzern steht noch aus.
Update: 19.01.2017 - 15:33 Uhr 1 Kommentar
Flugzeuge von Tuifly und Air Berlin parken am Flughafen in Hannover. Der Start der neuen Airline wird sich verzögern. Quelle: dpa
Tuifly und Air Berlin

Flugzeuge von Tuifly und Air Berlin parken am Flughafen in Hannover. Der Start der neuen Airline wird sich verzögern.

(Foto: dpa)

HannoverDer Start der geplanten Ferienfluggesellschaft des Reisekonzerns Tui und des Air-Berlin-Anteilseigners Etihad könnte sich bis zum Winterflugplan 2017/2018 verschieben. „Es gibt zwar eine Absichtserklärung zwischen Etihad und Tui über ein Joint Venture“, sagte ein Tui-Sprecher dem Handelsblatt, „aber die konkreten Verhandlungsgespräche laufen noch.“ Das eigentliche Genehmigungsverfahren könne erst beginnen, wenn beide Unternehmen entsprechende Verträge unterzeichnet hätten.

Zur Zeit werde ein Fragenkatalog der Kommission abgearbeitet. „Damit die Kommission vorab erste Fragen klären kann, haben wir zunächst einen Entwurf übermittelt“, erklärte der Sprecher. Solange es kein Joint-Venture gebe, würden die betroffenen Gesellschaft weiter unabhängig voneinander agieren.

Dass die Air-Berlin-Tochter Niki bereits einen eigenen Sommerflugplan 2017 veröffentlicht habe, würde einen frühzeitigen Start des Joint Ventures nicht behindern, sagte er. Käme die Fusionsgenehmigung bereits für den Sommer, würde der Flugplan einfach übernommen.

Für die neue Einheit mit voraussichtlichem Sitz in Wien, die im Zuge des Air-Berlin-Umbaus entstehen soll, war zunächst ein Start zum Sommerflugplan angepeilt. Der Name der neuen Airline soll Niki lauten. Im Rahmen des Joint-Ventures soll der Tui-Ferienflieger Tuifly in die neue Einheit unter Führung der Fluglinie aus dem arabischen Emirat Abu Dhabi integriert werden, die gut 29 Prozent an Air Berlin hält.

Gemeinsam sollen Tuifly und die österreichische Air-Berlin-Tochter Niki mit insgesamt rund 60 Flugzeugen ein Streckennetz von wichtigen Abflughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bedienen.

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1 Kommentar zu "Etihad-Verhandlungen mit Tuifly ziehen sich: Start der neuen Ferien-Airline Niki unklar"

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    "Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
    Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

    es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Eibel,Ebsel, Dirnberger,Trautmann....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

    Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

    das ist unser geliebter

    SPIEGEL

    Danke

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