Euro-Zone Draghi will Haushaltspolitik in Europa stärker verzahnen

Mario Draghi hat weitere Maßnahmen vorgeschlagen, um die Euro-Zone zu stabilisieren. Länder sollen sich bei der Haushaltsplanung künftig verständigen.
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Der Präsident der Europäischen Zentralbank wünscht sich gemeinsame Maßnahmen in der Haushaltspolitik der EU-Länder. Quelle: dpa
Mario Draghi

Der Präsident der Europäischen Zentralbank wünscht sich gemeinsame Maßnahmen in der Haushaltspolitik der EU-Länder.

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FrankfurtEZB-Präsident Mario Draghi fordert in der Haushaltspolitik gemeinsame Maßnahmen in der Euro-Zone. Damit könne verhindert werden, dass Länder im Krisenfall zu stark auseinanderdriften, sagte Draghi am Freitag auf einer Veranstaltung in Florenz laut Redetext. Es könne so „eine Extraschicht an Stabilisierung“ geschaffen werden. Die rechtliche Ausgestaltung sei aber nicht einfach. Geltende Verträge müssten beachtet werden.

„Wir müssen einräumen, dass die Bankenunion und die Kapitalmarktunion noch nicht vollendet sind“, ergänzte Draghi. Dazu zähle auch ein immer noch unvollständiges Rahmenwerk für die Abwicklung maroder Banken. „Was allerdings immer noch fehlt, ist eine Letztabsicherung für den einheitlichen Abwicklungsfonds.“

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