Euro-Zone Griechenland will zurück an den Kapitalmarkt

Das dürfte eine überraschende Nachricht für Griechenlands Gläubiger sein: Alexis Tsipras will sein Land zurück an den Kapitalmarkt bringen. Einen Austritt aus der Euro-Zone schließt der Premier aus.
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Zähe Verhandlungen sind der Verlängerung des aktuellen Rettungsprogramms vorausgegangen. Quelle: dpa
Griechenland

Zähe Verhandlungen sind der Verlängerung des aktuellen Rettungsprogramms vorausgegangen.

(Foto: dpa)

BerlinEntgegen der Vorgaben seiner Gläubiger will Griechenland laut Regierungschef Alexis Tsipras kurzfristig mehr Schulden am Kapitalmarkt aufnehmen. Tsipras sagte dem „Spiegel“ laut Vorabbericht vom Freitag, er wolle in den kommenden Wochen eine drohende Finanzierungslücke mit kurzfristigen Anleihen, sogenannten T-Bills, überbrücken. Sollte die Europäische Zentralbank (EZB) nicht zustimmen, übernehme sie eine große Verantwortung: „Dann kehrt der Thriller zurück, den wir vor dem 20. Februar gesehen haben“, sagt Tsipras mit Blick auf die zähen Verhandlungen mit den Euro-Partnern, die der Verlängerung des aktuellen Rettungsprogramms vorausgegangen waren. Einen Austritt aus der Euro-Zone schloss der Ministerpräsident aus.

  • rtr
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2 Kommentare zu "Euro-Zone: Griechenland will zurück an den Kapitalmarkt"

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  • Schulden mit neuen Schulden bekämpfen, das ist die hohe Kunst der Politiker.
    Kein Gläubiger wird Gr zu vertretbaren Zinsen Geld leihen, ausser die EZB oder
    der ESM übernimmt das Ausfallrisiko für die Kredite.

    Ansonsten 30% Zinsen p.a. so wie es bei den Pigs schon immer war..............

    Bei 35% Rednite für die Papiere schlage ich zu, denn da ist das Risiko eingepreist.
    Also Kurs 65% zu Nominal und los.

  • Griechenland und der Kapitalmarkt!

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