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Europäische Zentralbank Asmussen will Banken weiter regulieren

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erhält Rückendeckung: EZB-Direktor Jörg Asmussen hält das Finanzsystem noch nicht für robust genug – und spricht sich gegen eine Regulierungspause aus.
07.12.2013 - 15:19 Uhr Kommentieren
Jörg Asmussen: „Wir sind noch nicht dort, wo wir hin müssten.

Jörg Asmussen: „Wir sind noch nicht dort, wo wir hin müssten."

(Foto: Reuters)

Berlin Die Europäische Zentralbank (EZB) stärkt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bei seiner Forderung nach einer weiteren Regulierung der Banken den Rücken. EZB-Direktor Jörg Asmussen sagte der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung": „Der Bundesfinanzminister hat in der Sache recht: Es darf und es wird keine Regulierungspause geben."

Das Finanzsystem sei robuster geworden. „Aber wir sind noch nicht dort, wo wir hin müssten", sagte Asmussen. Schäuble hatte in dieser Woche gesagt, die Kreativität der Banken, die Regulierung zu umgehen, sei weiterhin groß. Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen hatte dem Minister daraufhin Populismus vorgeworfen.

Asmussen sagte, wenn die Vorwürfe sich bewahrheiten sollten, dass zentrale Referenzwerte, an denen sich die Akteure auf den Finanzmärkten orientieren (Libor, Gold, Wechselkurse), manipuliert worden seien, dann beschädige das „die Grundfunktionen einer marktwirtschaftlichen Ordnung".

Die Summe dieser Vorwürfe lasse die Frage aufkommen, ob es sich noch um Fehlverhalten einzelner handele, oder ob das System falsche Anreize setze und interne sowie externe Kontrollen nicht ausreichten. Wegen Zinsmanipulationen hatte die EU acht europäische Großbanken, darunter die Deutsche Bank, mit einer Rekord-Geldbuße von 1,7 Milliarden Euro belegt.

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    Asmussen schlug vor, die Referenzsätze staatlich festzulegen und nicht mehr durch die Marktteilnehmer selbst. Die EZB übernimmt im kommenden Jahr im Rahmen der EU-Bankenunion die Aufsicht über die wichtigsten europäischen Geldhäuser.

    • rtr
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