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Europäische Zentralbank Briten fordern zum Kampf gegen Deflation auf

Die Debatte um mögliche Staatsanleihenkäufe der Europäischen Zentralbank wird erneut angeheizt: Nun fordert der britische Finanzminister George Osborne die EZB auf alles ihr Mögliche zu tun, um eine Deflation abzuwenden.
14.01.2015 - 07:59 Uhr Kommentieren
Politiker sollten den Zentralbanken genügend Spielraum und Unabhängigkeit einräumen, fordert George Osborne. Quelle: AFP

Politiker sollten den Zentralbanken genügend Spielraum und Unabhängigkeit einräumen, fordert George Osborne.

(Foto: AFP)

London Der britische Finanzminister George Osborne hat die Europäische Zentralbank (EZB) zum Kampf gegen einen Preisverfall auf breiter Front aufgefordert. Die EZB müsse alles in ihrer Macht Stehende tun, um die Inflation anzuheizen, sagte Osborne laut dem vorab verbreiteten Auszug aus einer Rede, die der Finanzminister am Mittwoch halten will.

Politiker sollten den Zentralbanken den Spielraum und die Unabhängigkeit einräumen, die für deren Arbeit nötig sei.

Die europäischen Währungshüter könnten bereits am 22. Januar auf ihrer geldpolitischen Sitzung breit angelegte Staatsanleihenkäufe beschließen, um eine Deflation zu verhindern und die Kreditvergabe in der Euro-Zone anzukurbeln. Dort waren die Preise zuletzt um 0,2 Prozent gesunken, die EZB strebt aber eigentlich eine Teuerung von knapp zwei Prozent an.

In Großbritannien, das nicht Mitglied der Euro-Zone ist, war die Inflation zuletzt auf 0,5 Prozent zurückgegangen. In Großbritannien sei die niedrige Teuerung fast ausschließlich auf externe Faktoren wie den Ölpreis zurückzuführen und sei viel willkommener als in der Euro-Zone, sagte Osborne.

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    Dort beschäftige sich die Debatte verständlicherweise viel stärker mit den Risiken einer Deflation. Die Euro-Zone ist Großbritanniens größter Handelspartner.

    • rtr
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