Europäische Zentralbank Staatsanleihenkäufe vor 1,5-Billionen-Schwelle

Seit März 2015 kauft die Europäische Zentralbank Staatsanleihen auf. Die Maßnahme ist in Deutschland stark umstritten. Die EZB steht nun kurz davor, insgesamt 1,5 Billionen Euro für die Käufe ausgegeben zu haben.
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Der Hauptsitz der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt. Quelle: dpa
Europäische Zentralbank

Der Hauptsitz der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) steht mit ihren in Deutschland umstrittenen Staatsanleihenkäufen kurz vor der Schwelle von 1,5 Billionen Euro. Die EZB und die nationalen Notenbanken der Euro-Zone nahmen in der Woche bis zum 21. April öffentliche Schuldentitel im Volumen von 11,07 Milliarden Euro in ihre Bücher, wie die Währungshüter am Montag mitteilten.

Eine Woche zuvor waren es noch 12,48 Milliarden Euro gewesen. Seit März 2015 wurden damit nun Staatsanleihen und andere öffentliche Schuldenpapiere im Umfang von 1,497 Billionen Euro erworben.

Die Käufe sollen diese Wertpapiere für Geschäftsbanken unattraktiv machen und sie zu einer stärkeren Kreditvergabe anregen. Das Gesamtprogramm umfasst noch weitere Titel wie etwa Firmenanleihen oder Pfandbriefe und soll noch bis Ende 2017 laufen. Dann soll es ein Gesamtvolumen von 2,28 Billionen Euro erreichen. Den Planungen zufolge sinkt ab diesem April der monatliche Gesamtumfang auf 60 von zuvor 80 Milliarden Euro.

  • rtr
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