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Europäische Zentralbank Umfrage: Experten erwarten Verringerung von EZB-Einlagensatz

Wirtschaftsexperten sind laut einer Umfrage skeptisch, dass die EZB die Inflation mittelfristig in ihrem Sinne beeinflussen kann.
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Insidern zufolge neigen die Währungshüter der EZB wegen der gestiegenen Konjunktursorgen dazu, auf der bevorstehenden Zinssitzung ein umfassendes Maßnahmenbündel zu beschließen. Quelle: dpa
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Insidern zufolge neigen die Währungshüter der EZB wegen der gestiegenen Konjunktursorgen dazu, auf der bevorstehenden Zinssitzung ein umfassendes Maßnahmenbündel zu beschließen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Mehr als 80 Prozent der von Reuters befragten Wirtschaftsexperten sind skeptisch, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Inflation mittelfristig in ihrem Sinne beeinflussen kann. Fast 70 Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass die EZB ihren Einlagensatz bei ihrer Zinssitzung am 12. September senken wird, wie die vom 29. August bis 3. September durchgeführte Umfrage ergab. Die große Mehrheit rechnet mit einer Senkung um zehn Basispunkte auf minus 0,5 Prozent. Fast ein Viertel prognostizierte eine Verringerung um 20 Basispunkte.

Insidern zufolge neigen die Währungshüter der EZB wegen der gestiegenen Konjunktursorgen dazu, auf der bevorstehenden Zinssitzung ein umfassendes Maßnahmenbündel zu beschließen. Eine Senkung des Einlagensatzes begleitet von Erleichterungen für Banken sowie eine erneute Änderung des Zinsausblicks seien wahrscheinlich Teil des Pakets, sagten fünf mit den Überlegungen vertraute Personen. Viele Euro-Wächter würden auch eine Wiederauflage der Anleihenkäufe unterstützen. Aber es gebe Widerstand von wichtigen Ländern aus dem Norden der Euro-Zone, was die Beratungen erschwere. Die Diskussionen seien allerdings noch im Fluss und noch nichts entschieden.

Mehr: Die Banken kritisieren die Geldpolitik der Notenbank scharf. Dabei sorgt der Kurs von EZB-Chef Draghi dafür, dass sie endlich entschlossen Reformen angehen.

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  • rtr
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