EZB-Chef Draghi und die Minuswelt Das gefährliche Spiel mit dem Geld deutscher Sparer

Entschlossen treibt EZB-Chef Mario Draghi seine Politik des negativen Zinses voran. Die positiven Effekte auf die Konjunktur sind gering. Groß dagegen sind die Risiken: Es ist die größte Vermögensumverteilung im Europa der Nachkriegsgeschichte.
„Whatever it takes.“ Quelle: Holde Schneider/VISUM
EZB-Präsident Mario Draghi

„Whatever it takes.“

(Foto: Holde Schneider/VISUM)

Düsseldorf/FrankfurtDa waren sie wieder, diese Worte, die so unscheinbar daherkommen, aber alles andere als unscheinbar sind. „Der Rat erwartet, dass die Leitzinsen für längere Zeit auf dem jetzigen oder einem noch niedrigeren Niveau liegen werden“, sagte Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt. Und er ergänzte: „Wir haben keine Sorge, dass uns die Munition ausgeht.“

Regungslos und mit konzentrierter Miene trug der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) jene Sätze vor, die er sich kurz zuvor von seinem EZB-Rat mit „überwältigender Mehrheit“ hatte absegnen lassen.

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