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Das Inflationsziel der europäischen Währungshüter sei stärker gefährdet als bisher gedacht, meint EZB-Chefvolkswirt Peter Praet. Er will das Wertpapier-Kaufprogramm der Zentralbank falls nötig ausweiten.

Kommentare

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  • Deflation ist nicht das Problem! Es gibt über die vergangenen 140 Jahre keinen statistischen Zusammenhang zwischen sinkenden Verbraucherpreisen und einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung. Sehr wohl gibt es einen statistisch nachweisbaren Zusammenhang zwischen platzenden Aktien- und Immobilienblasen und einer wirtschaftlichen Abschwächung. Durch die Niedrigzinsen und die Anleihekäufe der EZB werden die gefährlichen Blasen noch gefördert.

  • Wir benötigen keine Zielinflationsrate größer Null mehr. Das war dazu gedacht den Zentralbanken einen Spielraum für die Geldpolitik zu lassen. Nachdem die Geldpolitik nun weltweit (und nicht nur vorübergehend) am Ende ist wird dies obsolet.

    Wir steuern in eine neue Ära der Nullzinsen und Nullinflation. Ich finde das ist keine schlechte Entwicklung, wenn man einsieht, dass nun das Zeitalter der staatlichen Konjunkturprogramme auf Pump gekommen ist um jährlich das benötigte Wirtschaftswachstum knapp über der Produktivitätsentwicklung zu induzieren. Und wenn man Keynes ernst nimmt, dass sollte man dies, wie von ihm gefordert, durch Steuern an der richtigen Stelle gegenfinanzieren.

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