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EZB-Krisenkurs in der Kritik „Hilft der Realwirtschaft kaum“

Die EZB kämpft mit aller Macht, um einen Rückfall der Euro-Zone in die Rezession zu verhindern. Doch gewirkt haben die Maßnahmen bislang noch nicht. Die Mini-Inflation und die Konjunktur nähren die Sorgen der Experten.
05.09.2014 Update: 05.09.2014 - 15:44 Uhr 5 Kommentare

EZB will Kreditpakete von Banken aufkaufen

Frankfurt/Berlin Der Krisenkurs der Europäischen Zentralbank (EZB) ist nach Einschätzung von Volkswirten in Deutschland weitgehend wirkungslos. „Auch das jetzt beschlossene Maßnahmenpaket zeigt, dass die EZB letztlich immer nach demselben Muster agiert“, schrieb Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer in einer am Freitag in Frankfurt veröffentlichten Analyse. „Die EZB ist leider nicht bereit hinzunehmen, dass Wirtschaftswachstum und Inflation nach dem Platzen einer Schuldenblase naturgemäß niedrig sind.“

Indem sie ihre Geldpolitik immer weiter lockere, helfe sie kaum der Wirtschaft, sondern heize in erster Linie die Preise von Wertpapieren und Immobilien an. „Das Finanzrad dreht sich immer schneller, die Realwirtschaft im Euro-Raum kommt kaum von der Stelle.“

DZ-Bank-Chefvolkswirt Stefan Bielmeier schrieb in einer Analyse vom Freitag von „Aktionismus der EZB“ und einem „immer hektischer erscheinenden Eingreifen“ der Notenbank. Als Kernproblem macht er aus, dass der Reformprozess in den beiden wichtigsten Euro-Partnerländern Deutschlands, Frankreich und Italien, „bereits in den Anfängen stecken geblieben“ sei.

Die EZB hatte am Donnerstag den Leitzins überraschend auf das neue Rekordtief von 0,05 Prozent gesenkt. Gleichzeitig beschloss der EZB-Rat den Ankauf von Kreditpaketen und Pfandbriefen, um die lahmende Kreditvergabe endlich in Schwung zu bringen.

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    5 Kommentare zu "EZB-Krisenkurs in der Kritik: „Hilft der Realwirtschaft kaum“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.



    • Unsachlich?

      „Hilft der Realwirtschaft kaum“
      da hilft nur die „Soziale Marktwirtschaft Politik“
      der ex-Bundesrepublik, der Bonner Gesellschaft
      nicht deren umgewandeltes .....



      „Merkels katastrophale EU-Rede”
      in Lindau 2014


      …. es war ein denkwüriger Auftritt, mit dem wohl keiner der anwesenden Wirtschaftsnobelpreisträger gerechnet hatte ...
      .
      „Seinen Unmut machte er in einem offenen Brief an Merkel Luft, den GEOLITICO im Folgenden dokumentiert:“ ….
      .
      “Lassen Sie den Schaden nicht noch größer werden”, schreibt Joachim Starbatty an Angela Merkel.
      hier:
      (geolitico.de/2014/09/05/merkels-katastrophale-eu-rede/)


      Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
      .
      "... Sie haben in Ihrer Ansprache an die Nobelpreisträger erklärt, ...

    • (...)

      Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

    • Man will die Deflation bekaempfen? Das Einzige was den wirtschaftlich schwachen Laendern wirklich helfen koennte? Wenn man ueberhoehte nicht konkurrenzfaehige Produktionskosten durch Inflation noch hoeher machen will, dann ist dies durch Dummheit nicht mehr zu ueberbieten und sehr "draghisch". Sorry fuer die klaren Worte!

    • Der Kracher ist doch der Ankauf von ABS Papieren und Pfandbriefen mit einem Volumen von 500 Mrd Euro.
      Die marginale Zinssenkung ist Gesamtwirtschaftlich unerheblich.
      Draghi ist neben Merkel eindeutig einer der gefährlichsten Protagonisten unserer Zeit. Beide stehen für vertragsbrechende Entscheidungen, mit eklatanten Auswirkungen auf unser aller Zukunft.

    • Jörg Krämer: „Die EZB ist leider nicht bereit hinzunehmen, dass Wirtschaftswachstum und Inflation nach dem Platzen einer Schuldenblase naturgemäß niedrig sind.“

      ...

      Ja... man sehe nur die USA und UK, dass QE nicht bringt:
      Wirtschaftswachstum um die 4,0%+ dank QE.
      Europa 0.0%- (wenn es ein gutes Quartal ist)

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