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EZB-Präsident Draghi für stärkere Integration der Finanzmärkte

Mario Draghi hat sich für eine Kapitalunion ausgesprochen. Außerdem sei es wesentlich für eine gut funktionierende Gemeinschaftswährung, dass die Finanzmärkte integriert werden, so der EZB-Präsident.
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Eine Kapitalunion habe „das Potenzial, die Wirtschafts- und Währungsunion zu stärken und den einheitlichen Markt zu vertiefen“, sagt der EZB-Präsident. Quelle: dpa
EZB-Präsident Mario Draghi

Eine Kapitalunion habe „das Potenzial, die Wirtschafts- und Währungsunion zu stärken und den einheitlichen Markt zu vertiefen“, sagt der EZB-Präsident.

(Foto: dpa)

Frankfurt EZB-Präsident Mario Draghi wirbt für eine stärkere Integration der Finanzmärkte in Europa. Neben der zentralen Aufgabe, für Preisstabilität zu sorgen, sei dies ein wichtiges Ziel für das Eurosystem aus Europäischer Zentralbank (EZB) und den nationalen Notenbanken, sagte Draghi am Dienstag auf einer Veranstaltung der EZB in Frankfurt. „Das ist wesentlich für eine gut funktionierende Gemeinschaftswährung“, sagte der Italiener.

Draghi zufolge hat sich in der Finanzkrise gezeigt, dass unvollständige Integration zu Anfälligkeiten und Zersplitterung führen kann.

Der oberste Währungshüter in der Euro-Zone stellte sich in diesem Zusammenhang hinter das EU-Projekt einer Kapitalmarktunion. Dieses habe „das Potenzial, die Wirtschafts- und Währungsunion zu stärken und den einheitlichen Markt zu vertiefen“, sagte Draghi. Mit diesem Kernprojekt der EU-Kommission soll Firmen mehr Möglichkeiten gegeben werden, jenseits von Bankkrediten Geld an den Finanzmärkten einzusammeln. Ein Grund: Die Kreditvergabe durch Banken hat vor allem infolge der Finanz- und anschließenden Schuldenkrise in Teilen Europas deutlich nachgelassen.

  • rtr
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