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EZB-Präsidentschaft Finnlands Notenbankchef Rehn zur Draghi-Nachfolge: „Deutschland kann geschlagen werden“

EZB-Präsident Mario Draghi scheidet im Oktober aus seinem Amt. Gedanken über seine Nachfolge beschäftigen jetzt aber schon mögliche Anwärter.
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Der Finne gilt als aussichtsreicher Anwärter auf Draghis Amt. Quelle: Reuters
Olli Rehn

Der Finne gilt als aussichtsreicher Anwärter auf Draghis Amt.

(Foto: Reuters)

London In Rennen um die Nachfolge von EZB-Präsident Mario Draghi geht Finnlands Notenbank-Chef Olli Rehn in die Offensive. Nach Rehns Worten ist längst nicht ausgemacht, dass am Ende Bundesbank-Präsident Jens Weidmann den Posten erhalten wird. „Deutschland kann geschlagen werden“, sagte der Finne am Mittwoch auf einer Reuters-Veranstaltung.

Er selbst zählt neben Weidmann und Frankreichs-Zentralbank-Gouverneur Francois Villeroy de Galhau zu den heißen Anwärtern. Unter Experten gilt er als möglicher Kompromisskandidat, der sowohl im Norden als auch im Süden der Euro-Zone Unterstützung finden könnte. Draghis achtjährige Amtszeit läuft Ende Oktober aus.

Aus Sicht von Rehn sollte es letztendlich aber egal sein, aus welchem Land der Draghi-Nachfolger stammt. „Nationalität sollte im Hinblick auf die Ernennung des nächsten EZB-Präsidenten keine Rolle spielen“, sagte er. Ähnlich hatte sich Weidmann am Wochenende geäußert, dabei aber zugleich betont, es dürfe auch nicht der Eindruck entstehen, dass ein Land grundsätzlich von der EZB-Präsidentschaft ausgeschlossen sei. Deutschland hat bislang noch keinen EZB-Präsidenten gestellt.

Vor kurzem hatte Rehn bereits in einem Zeitungsinterview auf die Fußball-Historie verwiesen, um zu demonstrieren, dass Deutschland nicht unschlagbar sei. Dabei erinnerte er an die Niederlage des DFB-Teams im Finale um die Europameisterschaft 1976 gegen die Tschechoslowakei im Elfmeterschießen. Rehn selbst war früher Fußballer. Er spielte in jungen Jahren in Finnlands erster Liga.

Mehr: Die EZB hat ihren Finanzstabilitätsbericht vorgelegt. Darin warnt sie vor allem vor den Risiken des Abschwungs.

Finance Briefing
  • dpa
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