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EZB Tempo der Anleihenkäufe leicht gedrosselt

Die Europäische Zentralbank hat das Tempo ihrer umstrittenen Staatsanleihen-Käufe in der vergangenen Woche leicht zurückgefahren. Das Programm soll die Konjunktur anschieben und die niedrige Inflation nach oben treiben.
22.02.2016 - 16:16 Uhr
Die Europäische Zentralbank (EZB) und die nationalen Notenbanken haben seit März 2015 Papiere im Wert von mehr als 580 Milliarden Euro erworben. Quelle: dpa
EZB-Gebäude

Die Europäische Zentralbank (EZB) und die nationalen Notenbanken haben seit März 2015 Papiere im Wert von mehr als 580 Milliarden Euro erworben.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Berlin Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihren umstrittenen Staatsanleihen-Käufen das Tempo leicht gedrosselt. In der Woche bis zum 19. Februar wanderten Staatstitel im Volumen von 12,57 Milliarden Euro ins Portfolio, wie die EZB am Montag mitteilte. In der Woche davor waren es 12,7 Milliarden Euro. Seit dem März 2015 erwarben die EZB und die nationalen Notenbanken damit Papiere im Wert von 582,62 Milliarden Euro.

Mit dem auf 1,5 Billionen Euro angelegten Programm wollen die Währungshüter um EZB-Chef Mario Draghi erreichen, dass Geschäftsbanken weniger in Staatsbonds investieren und stattdessen mehr Kredite vergeben. Das soll die Konjunktur anschieben und letztendlich auch die aus EZB-Sicht unerwünscht niedrige Inflation nach oben hieven.

Laut EZB-Vize Vitor Constancio werden die Währungshüter womöglich bald nachlegen. Dies gelte für den Fall, dass die Preise nach Einschätzung des EZB-Rats künftig langsamer als erwartet anziehen. Für eine monatliche Aufstockung des Anleihen-Kaufprogramms bei der Sitzung im März besteht nach Ansicht von Experten eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit. Es sieht bisher Wertpapierkäufe von monatlich rund 60 Milliarden Euro vor.

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