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EZB-Vize Vitor Constancio „Werden unsere Werkzeuge einsetzen, wenn nötig“

Der EZB-Rat hatte Anfang Dezember seine Politik weiter gelockert – allerdings weniger stark als erwartet. Experten rätseln nun, ob die Euro-Hüter 2016 nachlegen. Entscheidend ist wohl der Inflationsausblick.
30.12.2015 - 20:40 Uhr
Der EZB-Vize hofft, dass die Euro-Hüter ihre Geldpolitik „in absehbarer Zeit nicht wieder ändern müssen“. Quelle: Reuters
Vitor Constancio

Der EZB-Vize hofft, dass die Euro-Hüter ihre Geldpolitik „in absehbarer Zeit nicht wieder ändern müssen“.

(Foto: Reuters)

Berlin EZB-Vizepräsident Vitor Constancio hat die Bereitschaft der Europäischen Zentralbank (EZB) untermauert, ihre Geldpolitik notfalls weiter zu lockern, um das Inflationsziel von knapp unter zwei Prozent auf mittlere Sicht zu erreichen. „Wir haben ganz sicher unsere Werkzeuge, die helfen könnten, unser Ziel zu erreichen, und wenn das nötig werden sollte, werden wir diese auch nutzen“, sagte Constâncio im vorab veröffentlichten Interview der „Börsen-Zeitung“. Zuletzt lag die Inflationsrate in Euroland bei 0,2 Prozent.

Der EZB-Rat hatte Anfang Dezember seine Politik weiter gelockert – allerdings weniger stark als erwartet. Volkswirte und Marktakteure rätseln nun, ob die Euro-Hüter 2016 nachlegen – während die US-Notenbank die Zinswende eingeläutet hat.

Constancio sagte, er hoffe, dass die Euro-Hüter ihre Geldpolitik „in absehbarer Zeit nicht wieder ändern müssten“. Entscheidend sei aber der Inflationsausblick. Zumal angesichts des erneuten Ölpreisrückgangs halten viele Beobachter die EZB-Prognosen zur Teuerung für zu optimistisch.

Zudem forderte er weitere Integrationsschritte in Europa ein: „Die Alternative wäre, die ganze Konstruktion Europas in Frage zu stellen.“

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