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EZB-Wirtschaftsbericht Die Zentralbank lobt sich selbst

In ihrem Wirtschaftsbericht bescheinigt sich die EZB eine positive Wirkung ihrer Anleihekäufe: Die Inflation habe angezogen, die Kreditbedingungen hätten sich verbessert. Auch den Ausblick der Währungshüter ist ausnahmslos positiv.
18.06.2015 Update: 18.06.2015 - 11:46 Uhr 1 Kommentar
In ihrem Wirtschaftsbericht stützt die Zentralbank ihre Anleihekäufe. Quelle: dpa
EZB-Chef Draghi

In ihrem Wirtschaftsbericht stützt die Zentralbank ihre Anleihekäufe.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht sich mit ihrer ultralockeren Geldpolitik auf Kurs. Die Wertpapier-Kaufprogramme würden gut voranschreiten und zeigten positive Wirkung, hieß es im jüngsten Wirtschaftsbericht 04/2015 der Währungshüter, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Die Kreditbedingungen für Firmen und Haushalte entwickelten sich günstig - die Inflationserwartungen seien ausgehend von ihren niedrigen Niveaus Mitte Januar angezogen. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld habe sich das Kreditwachstum anhaltend verbessert. Die EZB rechnet damit, dass sich insgesamt die wirtschaftliche Erholung in der Euro-Zone verbreitert.

Die EZB hat im März begonnen, in großem Umfang Staatsanleihen der Euro-Länder zu erwerben. Monatlich wollen die EZB und die nationalen Notenbanken Wertpapiere im Volumen von rund 60 Milliarden Euro kaufen. Dazu zählen neben Staatsbonds auch Pfandbriefe (Covered Bonds) und Hypothekenpapiere (ABS). Bis September 2016 soll das Kaufvolumen bei 1,14 Billionen Euro liegen. Mit ihrer großen Geldschwemme will die Zentralbank die Kreditvergabe der Banken anschieben, um die Wirtschaft anzukurbeln. Sie will Investitionen in Anleihen für Banken unattraktiver machen, damit die Institute mehr Kredite an Unternehmen und Haushalte ausreichen.

Die Nachfrage der Banken bei der vierten größeren Geldspritze der Europäischen Zentralbank (EZB) übertrag die Erwartungen am Markt klar. 128 Geldhäuser aus dem Euro-Raum sicherten sich bei dieser längerfristigen Kreditlinie, die im Fachjargon „TLTRO“ genannt wird, insgesamt 73,79 Milliarden Euro, wie die EZB am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Von Reuters befragte Geldmarkthändler hatten im Schnitt nur mit 60 Milliarden Euro gerechnet.

Im vergangenen Jahr hatten die Währungshüter beschlossen, bis Mitte 2016 mehrere dieser großen Geldtranchen in das Finanzsystem zu pumpen. Banken dürfen diese extrem billigen Kredite nur dann behalten, wenn sie mehr Darlehen an die Wirtschaft ausreichen als zuletzt. Beim dritten derartigen Geschäft im März hatten sich 143 Banken aus den Euro-Ländern insgesamt 97,8 Milliarden Euro gesichert.

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    1 Kommentar zu "EZB-Wirtschaftsbericht: Die Zentralbank lobt sich selbst"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "In ihrem Wirtschaftsbericht bescheinigt sich die EZB eine positive Wirkung ihrer Anleihekäufe: Die Inflation habe angezogen, die Kreditbedingungen hätten sich verbessert."

      Was steht drin? Nichts!!!

      Die Inflation habe angezogen,
      die Kreditbedingungen hätten sich verbessert.

      Was heißt denn das?
      1. Die Kaufkraft der Bürger ist gesunken.
      2. Nicht das Kreditvolumen sondern lediglich die Kreditbedingungen haben sich verbessert.

      Allein wegen solcher Presseerklärung sollte die EZB "ausgemistet" werden.

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