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EZB Zentralbank sieht Anleihenkaufprogramm als Erfolg

Die EZB weist kritische Stimmen zu ihrem Anleihenkaufprogramm weiterhin zurück – stattdessen sieht sie das umstrittene Projekt voll auf Kurs. Chefvolkswirts Peter Praet sieht größtenteils die erwünschte Wirkung erzielt.
09.09.2015 - 20:51 Uhr
Chefvolkswirts Peter Praet sieht die EZB bei ihrem umstrittenen Anleihenkaufprogramm auf Kurs. Quelle: dpa
Gewünschte Wirkung

Chefvolkswirts Peter Praet sieht die EZB bei ihrem umstrittenen Anleihenkaufprogramm auf Kurs.

(Foto: dpa)

Frankfurt Das große Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) erzielt nach Einschätzung ihres Chefvolkswirts Peter Praet größtenteils die gewünschten Wirkungen. „Nach unserem Urteil haben die jüngsten Schwankungen auf den Finanzmärkten dieses Bild nicht entscheidend geändert“, sagte Praet am Mittwoch auf einer Veranstaltung in Luxemburg laut Redemanuskript. Die Entwicklungen müssten aber aufmerksam beobachtet werden. Das Programm wäre noch wirksamer, wenn auch von der Politik ergänzende Schritte erfolgen würden.

Kritische Äußerungen, die Anleihenkäufe könnten sich negativ auf die Erträge der Banken auswirken, wies Praet zurück. „Ich teile diese Sicht nicht“, sagte er. Insgesamt seien die Auswirkungen für die Institute positiv. Die schwache Ertragskraft der Häuser hänge zu einem großen Teil mit dem Wirtschaftsumfeld zusammen. Allerdings sei die Wirkung auf die Finanzierungskosten der Banken zum Teil durch die Entwicklungen an den Märkten umgekehrt worden.

Die EZB und die nationalen Zentralbanken haben im März mit den Käufen von Staatsbonds der Euro-Länder begonnen. Mit der Geldflut wollen sie der Wirtschaft unter die Arme greifen und die nach ihrer Sicht gefährlich niedrige Inflationsrate nach oben antreiben. Das gesamte Programm soll bis mindestens September 2016 laufen und dann ein Volumen von 1,14 Billionen Euro haben.

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