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Beim Twist schieben die Tänzer ihre Körper im Rhythmus der Musik nach vorn. „Operation Twist“ nennt Notenbankchef Ben Bernanke jetzt seine neueste Idee, um die Konjunktur in den USA wieder anzuschieben.

Kommentare

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  • Mich beschleicht immer stärker das Gefühl des freien Falls. Egal was hier oder da von den öffentlichen Autoritäten beschlossen wird - die weltweit auf Progress eingestellte Finanzwirtschaft endet unausweichlich im tiefen Abgrund.

    Alles vorbei Tom Dooley... Singt es in mir inbrünstig seit dem 21.Juli 2011. Irgendwie komisch sogar das ganze!

  • Mich beschleicht immer stärker das Gefühl des freien Falls. Egal was da noch hier oder da von Regierungen, Institutionen beschlossen wird - die weltweite Progress-Finanzwirtschaft endet unausweichlich im tiefen Abgrund.
    Alles vorbei Tom Dooley... Singt es in mir inbrünstig seit dem 21.Juli 2011. Irgendwie komisch sogar das ganze!

  • Hin und Her macht Taschen leer!

  • Anstatt endlich Geld in die seit Jahren anstehenden Strukturprobleme zu investieren, wird weiteres Billiggeld in den eh schon aufgeblähten Kreislauf gepumpt.

    Das schafft zwar keine Arbeitsplätze, aber wie der Autor schreibt: Es wird die Börsianer freuen. Ob das wohl der Sinn des Ganzen ist?

  • Twisten, bis zm letzten Tango!

  • Wenn ich kurzlaufende Anleihen verkaufe, dann erhöhe ich das Angebot. Entsprechend fallen die Kurse, die Renditen steigen. Umgekehrt fallen dann die langen Renditen. Ergebnis: Ich steuere auf ein inverses Zinsgefüge zu. Und dies ist ein typisches Zeichen für Rezession.
    Armer Helikopter, es hilft aber auch einfach gar nix mehr aus der selbst gestellten Falle heraus...

  • Ja, genau so schräg wie diese Tänzer auf dem Bild, sind die Vorstellungen der doch ansonsten einigermaßen gebildeten Polithansel, zu denen man nun auch die Zentralbankster zählen muss.
    Zumindest gehe ich davon aus, dass die meisten von ihnen einigermaßen Fehlerfrei auf Drei zählen können.
    Diese Bildung ist wohl bei allen diesen Clowns in Einbildung umgeschlagen. Sie sind soweit weg von der Wirklichkeit, dass sie schon lange nicht mehr wahrnehmen, dass ihnen die Masse der "normalen" Menschen, im wahrsten Sinne des Wortes, meilenweit überlegen sind und sie sich im besten Fall absolut lächerlich machen mit ihren plumpen Verschleierungsversuchen.

  • Der Volkswirt nennt dieses Phänomen "Liquiditätsfalle"! Trotz extrem niedriger Zinsen (nahe 0,0%) investiert niemand. Da kann "Heli-Ben" noch so viele Dollars auf den Markt schmeißen, es wird niemanden interessieren..., außer die Banken, die mit der tierischen Liquidität Blasen an den Finanzmärkten produzieren (siehe Staatsanleihen und Gold). Neue Jobs schafft man damit jedenfalls nicht...

  • Extakt. Und wer den Worten auch nur ein wenig auf den Grund geht, weiß, daß "Twist" auch "Verdrehung" bedeutet und des Pudels Kern beim Namen nennt: Ist die Mogelpackung erst richtig kompliziert, druckt die Fed das Geld ganz ungeniert.

    Die Politik des billigen Geldes ist längst nicht mehr nur eine Politik des systematischen Irrtum, sondern in der Geissel ihres eigenen Wahnsinns gefangen.

    Nur sage keiner, es sei eine Krise der Marktwirtschaft. Es ist eine ausgemachte Krise jahrzehntelanger verkehrter Politik.

  • Und eine Krise des monetären Zinseszins Systemes. Beiläufig geht auch die sogenannte Demokratie baden, d.h., sie wird jetzt, unverhohlen, wozu sie immer mißbraucht wurde, zur Demokratur, bald Diktatur.
    Da die Bevölkerung (Schafe) weichgespült und gehirngewaschen wurde, werden diese wohl erst aufwachen, wenn dem Twist der Tango folgt. Mit welcher Unverfrorenheit der Finanzkolonialismus regiert!? Heil Ben.

Mehr zu: Fed-Sitzung - Bernanke setzt auf die „Operation Twist“