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Francois Villeroy de Galhau Frankreichs Notenbankchef für europäische Lösungen im Zahlungsverkehr

Die Bundesbank will die Echtzeitzahlung in Europa ausbauen. Unterstützung kommt jetzt vom französischen Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau.
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Der Chef der französischen Notenbankchef will eine pan-europäische Lösungen im Zahlungsverkehr schaffen. Quelle: Reuters
Villeroy de Galhau,

Der Chef der französischen Notenbankchef will eine pan-europäische Lösungen im Zahlungsverkehr schaffen.

(Foto: Reuters)

Paris Frankreichs oberster Währungshüter unterstützt Überlegungen der Bundesbank, mit dem Ausbau von Echtzeitzahlungen in Europa internationalen Anbietern im Zahlungsverkehr Paroli zu bieten. Der europäische Markt für Bezahllösungen werde bereits von außereuropäischen Anbietern dominiert, sagte Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau am Dienstag auf einer Finanzkonferenz in Paris.

„Ich rufe dazu auf, pan-europäische Bezahllösungen zu schaffen,“ sagte er. Diese sollten auf einer gemeinsamen Marke und der Infrastruktur für blitzschnelle Geldtransfers aufbauen. Die Bundesbank hatte zuletzt ähnliche Vorschläge unterbreitet, um einer Zersplitterung im Zahlungsverkehr in Europa entgegenzuwirken.

Echtzeitzahlungen sind in der Euro-Zone bereits seit 2017 möglich. Im November 2018 hatte die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Bezahldienst TIPS für die Abwicklung von blitzschnellen Geldtransfers gestartet. Die Technologie „Target Instant Payment Settlement“ ermöglicht es Firmen und Privatkunden, über ihre Bank rund um die Uhr innerhalb von wenigen Sekunden Gelder an den jeweiligen Empfänger zu transferieren. Die Startphase verlief allerdings bislang eher schleppend, wie EZB-Direktor Benoit Coeure unlängst einräumte.

Europas Banken hatten es in den vergangen Jahren versäumt, konkurrenzfähige Alternativen zu den großen US-Anbietern Visa und Mastercard zu schaffen. Nun droht ihnen im Zuge der Digitalisierung neue Konkurrenz durch mobile Bezahldienste wie Google Pay, Apple Pay oder Alipay. Zwar steckt in vielen Ländern Europas das Bezahlen mit dem Smartphone noch in den Kinderschuhen. In Ländern wie China zählt das aber bereits zum Alltag.

Mehr: Immer mehr Kunden zahlen per Smartphone. Umfragen zufolge nutzt dabei bisher aber nur ein sehr kleiner Teil der Verbraucher das Zahlverfahren von Apple.

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  • rtr
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