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Französischer Notenbankchef De Galhau erwartet Einigung zu Kapitalregelungen

Ein Kompromiss zu weltweiten Kapitalvorschriften sei so gut wie da, sagte Chef der französischen Notenbank am Montag. Eine Einigung sieht er noch diese Woche kommen. Am Donnerstag könnte Draghi dazu Stellung nehmen.
04.12.2017 - 11:24 Uhr Kommentieren
„Ich bin zuversichtlich, dass wir eine faire und vernünftige Vereinbarung auf unserem GHOS-Treffen nächsten Donnerstag abschließen werden“, sagte der französische Notenbank-Chef. Quelle: Reuters
Francois Villeroy de Galhau

„Ich bin zuversichtlich, dass wir eine faire und vernünftige Vereinbarung auf unserem GHOS-Treffen nächsten Donnerstag abschließen werden“, sagte der französische Notenbank-Chef.

(Foto: Reuters)

Tokio Die Bankenaufseher werden sich nach Einschätzung von Frankreichs Notenbank-Chef Francois Villeroy de Galhau wohl diese Woche auf weltweit gültige Kapitalvorschriften einigen. Ein entsprechender Kompromiss liege auf dem Tisch, sagte Villeroy am Montag in einer Rede an einer Universität in Tokio. „Ich bin zuversichtlich, dass wir eine faire und vernünftige Vereinbarung auf unserem GHOS-Treffen nächsten Donnerstag abschließen werden“, sagte Villeroy. GHOS ist das Aufsichtsgremium des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht, in dem Fachleute aus Notenbanken und Behörden Standards für die internationale Regulierung erarbeiten. Geleitet wird GHOS von EZB-Präsident Mario Draghi, der für Donnerstagnachmittag zu einer Pressekonferenz eingeladen hat. Beobachter halten es für unwahrscheinlich, dass eine derartige Einladung ausgesprochen wird, ohne dass sich eine Vereinbarung abzeichnet.

Bis zuletzt wurde über den Abschluss des als „Basel III“ bekannten Reformpakets gerungen. Die Bankenregulierer hatten es 2010 nach der Finanzkrise im Auftrag der Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) angeschoben. Mit den neuen Regeln soll das weltweite Bankensystem krisenfester gemacht werden.

Frankreich kam zuletzt eine Schlüsselrollen auf der Suche nach einem Kompromiss zu. Strittig zwischen Europäern und den USA blieb zuletzt noch die Frage, wie stark Banken ihre Risiken mit Hilfe eigener Modelle herunterrechnen dürfen. Die sich abzeichnende Einigung sieht nun vor, dass der errechnete Kapitalbedarf nicht unter 72,5 Prozent des nach einem Standard-Modell ermittelten Werts fallen darf. Nach Informationen von Insidern, die mit den Gesprächen vertraut sind, waren Frankreich und andere Länder zwar mit diesem Kompromiss unzufrieden. Dafür werde es aber eine lange Einführungsphase für die neuen Vorschriften geben.

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