Viele Deutsche meiden Aktien und legen ihr Geld lieber aufs Girokonto. So verlor der durchschnittliche Deutsche im ersten Quartal rechnerisch 86 Euro.

Kommentare

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  • Zinsen??? Einfach so? Gibt es ein Recht darauf?
    Ich finde, die Aktienkurse und Dividende spiegeln deutlich besser den Wert unserer Arbeit als diese lächerlichen Löhne.

  • @ Heiko Müller

    Dazu kenne ich einen ganz kalten:
    "Sagt der Autofahrer: Also ich merke überhaupt nichts von gestiegenen Spritpreisen. Ich tanke immer für 20 Euro."

  • Die Inflationsrate lag im dem Zeitraum jedoch bei 1,5 Prozent. Das führt zu einem Realzins von minus 1,3 Prozent. Wegen dieses negativen Realzinses hat jeder Deutsche im ersten Quartal im Schnitt 86 Euro verloren. Seit 2010 summieren sich die Verluste pro Bundesbürger auf 999 Euro.

    Was für ein Quatsch: Minuszins. Ich habe nachgeguckt - es ist immer noch die gleiche Summe auf meinem Konto - nichts verloren. Das sind Euros und für Brot bezahle ich auch in Euro beim Bäcker. Ist auch nicht teurer geworden. Manchmal ist der Sprit etwas teurer, aber ich fahre jetzt Diesel, ist billiger!

  • Hier nochmal die Zahl zum Gegenrechnen:

    "Das Geldvermögen der privaten Haushalte stieg bis Ende 2017 gegenüber dem Vorjahr um knapp 5 Prozent auf den Rekordwert von 5857 Milliarden Euro."

    Demgegenüber hat der deutsche Staat 2044 Mrd. Schulden. Das heißt wenn wir mal den Sparerfreibetrag vernachlässigen. Das würde bedeuten, dass der Effekt der Zinsersparnis zu 70% durch den Rückgang der Kapitalertragsteuern wieder ausgeglichen wird. Und dann fehlen der deutschen Wirtschaft noch ca. 150 bis 150 Mrd. Wirtschaftsleistung (mit den entsprechenden Steuern)... ergo... Deutschland profitiert von den Niedrigzinsen gar nicht!

  • Die Deutschen haben es echt nicht leicht! Kein Volk auf dieser Welt wurde so hinterhältig in die Armut getreten, wie die Deutschen. Nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die ersten deutschen Wirtschaftsflüchtlinge auf den Weg ins Ausland machen. Spanien, Süditalien, Griechenland, Albanien, die Türkei oder Syrien locken im Süden, im Westen leuchtet das englische Gesundheitssystem, im Osten das politische Klima. Wenn gar nichts mehr hilft, könnten die Deutschen auch die Gummiboote aufblasen, wenn die Lunge reicht, und bis nach Afrika paddeln. Als Verfolgte vom Merkel-Regime müssten sie eigentlich überall auf der Welt ein Stückchen trocken Brot, politisches Asyl und eine Tasse Bohnenkaffee bekommen. Traurig, aber wahr.

  • Die von Merkel und dem Ex-Finanzminister Schäuble mit getragene EZB-Geldpolitik brachte die größte Geldentwertung für deutsche Sparer und Rentner seit der letzten Währungsreform!
    Schäuble hatte dies damit zu beschönigen versucht, dass durch die EZB-Geldpolitik fast 300 Mrd Euro Ersparnisse dem deutschen Steuerzahler (über den Bundeshaushalt) zugute gekommen sein sollen. Dies hat sich mir nicht erschlossen. Vielmehr hätte mich interessiert, wohin denn diese 300 Med Euro geflossen sind?
    Zugute gekommen ist das Geld höchstens der Kompensation der vom falschen Fuffziger Schäuble verantworteten Steuerausfälle:
    Brennelementesteuer (Mindereinnahmen bis 2016: 13 Mrd EUR), die entgangenen Cum-Ex/Cum-Cum-Steuern summierten sich allein in Schäubles Amtszeit auf über 7 Mrd EUR, deren schleppende Aufklärung auf bis zu 32 Mrd EUR, die ausgebremste Finanztransaktionssteuer auf über 12 Mrd EUR (bis 2017), immer noch nicht geschlossene Steuerschlupflöcher in Höhe von rd. 150 Mrd EUR pro Jahr!
    Noch nicht enthalten: 100 Mrd Euro für Griechenrettung (nach Spahn), uva.
    Nicht unerwähnt sollte in diesem Zusammenhang bleiben: rd. 42% der Haushalte (=Abgehängte) konnten in den letzten 20 Jahren nicht an dem Wirtschaftswachstum teilnehmen (Mindereinnahmen in den letzten 20 Jahren geschätzt: 500-1000 Mrd EUR).
    Und die Super-Reichen häufen unbehelligt weiter Vermögen an! Mit der Union droht sich dies fortzusetzen! Union (und FDP) sind nun mal die Interessenvertreter der Reichen und Vermögenden!
    So schaut's aus!
    https://youtu.be/9Steya7Qtr8

  • Herr Carlos Santos
    13.04.2018, 13:33 Uhr
    GELDANLAGE
    Wegen Inflation und Niedrigzins – Deutsche Sparer verlieren dieses Jahr 28 Milliarden Euro

    ..........................

    Für die so DRAMATISCH HOCH GESTIEGENE EU-INFLATION IN MEHRERE ZAHLEN ist diesmal aber gewiss nicht TRUMP schuldig sondern DRAGHI !

    :-)))))))

    DRAGHI gibt Monat für Monat 60 MILLIARDEN EURO aus um die Inflation zu erreichen, zu erhalten und zu steigern.

    TRUMP IST HIERBEI UNSCHULDIG EURE EHREN !

    ======================

    Mancher fährt auch von MÜNCHEN nach HAMBURG mit sein AUTO weil der Friseur in Hamburg ganze zwei Euro billiger ist !

    Solche machen nur Inflation an den Tankstellen aber nicht beim Friseur. :-)))))


  • GELDANLAGE
    Wegen Inflation und Niedrigzins – Deutsche Sparer verlieren dieses Jahr 28 Milliarden Euro

    ..........................

    Für die so DRAMATISCH HOCH GESTIEGENE EU-INFLATION IN MEHRERE ZAHLEN ist diesmal aber gewiss nicht TRUMP schuldig sondern DRAGHI !

    :-)))))))

    DRAGHI gibt Monat für Monat 60 MILLIARDEN EURO aus um die Inflation zu erreichen, zu erhalten und zu steigern.

    TRUMP IST HIERBEI UNSCHULDIG EURE EHREN !

  • "Seine Bank hat die Barkow-Studie in Auftrag gegeben und großes Eigeninteresse, dass die Deutschen mehr Aktien, Fonds und andere Wertpapiere kaufen.


    Aber auch andere Geldhäuser versuchen, ihre Kunden zu mehr Aktienkäufen zu bewegen. „Die Geldpolitik hat zur Folge, dass Spareinlagen als langfristige Vermögensanlage nicht mehr belohnt werden“, betont Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis." (Zitat Artikel Stand 13.04.18, 13:20 h)

    Interessant wäre es herauszufinden, wieviel Geld die Anleger verlören, wenn der vollkommen durch Luftgeld aufbelähte Aktienmarkt crasht.

    Der Aktienmarkt bewegt sich schon seit langem bestenfalls seitwärts (mit leichten Schwankungen), viel Chancen nach oben sind eher unwahrscheinlich und ein Ende der Geldflut durch die Notenbanken absehbar.

    Offensichtlich soll nochmal Kasse gemacht werden, indem man die Kleinanleger nochmal richtig in die Aktien lockt.

  • Über den Unfug, dass die Niedrigzinsen für die Volkswirtschaft nachteilig sind, lässt sich trefflich streiten. Wer so verrückt ist und sein Geld auf Sparbüchern oder Festgeldkonten parkt, dem ist eh nicht zu helfen. Es gibt Dax Aktien ( Telekom, Daimler etc.) die je nach Einstiegskurs Renditen von 4-5 % erbringen, und dies eben in dieser Niedrigzinsphase. Die vielen Vorteile dieser niedrigen Zinsen werden aber weitgehend ignoriert; die Gesamtwirtschaft läuft dank der Niedrigzinsen sehr gut, durch die Niedrigzinsen können viele Immobilien erwerben ( mit hoffentlich langen Zinsbindungen, z.B. 20 Jahre ) , der Bundeshaushalt glänzt durch eine schwarze Null und auch die südeuropäischen Länder erfeuen sich an den Niedrigzinsen.
    Ich gehe jede Wette ein, dass bei stark steigenden Zinsen es zu erheblichen volkswirtschaftlichen Verwerfungen kommen wird. Also werden die Zinsen noch auf lange Zeit hoffentlich niedrig bleiben.......

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