Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Geldpolitik Bundesbank könnte Reserven in Yuan anlegen

Der Yuan gewinnt weiter an Bedeutung. Die deutsche Bundesbank spielt mit dem Gedanken, Devisenreserven in der chinesischen Währung anzulegen. Der Yuan ist zwar noch nicht frei handelbar, könnte es aber bald werden.
17.11.2014 - 17:42 Uhr Kommentieren
Mao im Blick: Euro-Geldstücke liegen auf einem chinesischen zehn Yuan-Geldschein. Quelle: dpa

Mao im Blick: Euro-Geldstücke liegen auf einem chinesischen zehn Yuan-Geldschein.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Deutsche Bundesbank könnte sich angesichts der steigenden Bedeutung der chinesischen Währung künftig Devisenreserven in Renminbi zulegen. „Die Wahrscheinlichkeit wird steigen, dass der Renminbi ein Teil der Devisenreserven der Deutschen Bundesbank wird“, sagte Vorstand Joachim Nagel am Montag auf der Branchenkonferenz „Euro Finance Week“ in Frankfurt. Der Vorstand habe aber noch keine entsprechende Entscheidung getroffen.

Der Renminbi ist bisher nicht frei handelbar, allerdings hat die Führung in Peking die Regeln für den Einsatz der Währung in den vergangenen Jahren sukzessive gelockert. Ein wichtiger Schritt dabei ist der Aufbau einer Clearingbank in Frankfurt, über die seit kurzem Geschäfte in der chinesischen Währung abwickelt werden können. Am Montag teilten eine Reihe deutscher Banken mit, dass sie erste Transaktionen über die Drehschreibe getätigt haben, darunter die Helaba, die Commerzbank und die Deutsche Bank. „Dadurch fördern wir den deutsch-chinesischen Handel“, sagte Deutsche-Bank-Manager Werner Steinmüller.

Deutschland und China hatten im März vereinbart, Frankfurt zu einem Handelsplatz für Geschäfte in Renminbi zu machen. Dadurch sollen Handelshemmnisse aus dem Weg geräumt werden. Die Abwicklung entsprechender Geschäfte über Hongkong oder Singapur schreckt bisher besonders deutsche Mittelständler ab.

Die Helaba wickelte nun eine Zahlung für die Fahrzeugteilefabrik Büchel ab, einem mittelständischen Firmenkunden der Sparkasse Fulda. „Die vereinfachte Abwicklung von Geschäften in Renminbi bietet Vorteile in der Außenhandelsfinanzierung, sowohl für die Großkunden der Helaba als auch für die Kunden der Sparkassen“, erläuterte Helaba-Chef Hans-Dieter Brenner. Die Commerzbank führte eine Zahlung für den Autozulieferer Stabilus über die Drehschreibe aus. „Seit letztem Jahr haben wir unser China-Geschäft auf Renminbi umgestellt“, erklärte Stabilus-Finanzchef Mark Wilhelms. Durch das Clearingzentrum in Frankfurt sei das Unternehmen nun flexibler und drücke die Kosten.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Geldpolitik - Bundesbank könnte Reserven in Yuan anlegen
    0 Kommentare zu "Geldpolitik: Bundesbank könnte Reserven in Yuan anlegen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%