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Geldpolitik Bundesbank lobt Brexit-Übergangsphase - aber noch viele Fragen offen

Die fast zweijährige Übergangszeit nach dem Brexit ist beschlossene Sache. Die Bundesbank sieht darin die Chance zum Umbau von Finanzfirmen.
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Das Vorstandsmitglied der Bundesbank meint, die Übergangszeit nach dem Brexit könne auch dessen langfristige Kosten verringern. Quelle: AFP
Andreas Dombret

Das Vorstandsmitglied der Bundesbank meint, die Übergangszeit nach dem Brexit könne auch dessen langfristige Kosten verringern.

(Foto: AFP)

Frankfurt Die Einigung der Brexit-Verhandler auf eine Übergangsfrist nach dem britischen EU-Austritt verschafft der Wirtschaft nach Einschätzung der Bundesbank wertvolle Zeit. Es sei äußerst wichtig, dass Unternehmen mehr Zeit hätten, „sich auf die neuen Realitäten einzustellen“, sagte Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret laut Redetext am Dienstag in Dublin.

Firmen bekämen so die Chance, sich „auf der Grundlage eines analytischen und vorausschauenden Ansatzes neu zu organisieren, anstatt einen Ansatz zu verfolgen, bei dem die Unsicherheit einfach minimiert wird“. Dies könne auch die langfristigen Kosten des Brexits senken.

Zugleich warnte Dombret: „Trotz all dieser positiven Nachrichten ist es noch zu früh, um sich zurückzulehnen. Viele Fragen müssen noch geklärt werden und die Übergangsphase ist noch nicht vollständig garantiert.“

Die EU und Großbritannien hatten sich am Montag auf eine Übergangszeit nach dem EU-Austritt verständigt. Diese soll ab dem Brexit im März 2019 für 21 Monate gelten. Sie sieht vor, dass sich Großbritannien in dieser Zeit an EU-Regeln hält und dafür den Zugang zum EU-Binnenmarkt und zur Zollunion behält. Einer Studie des britischen Wirtschaftsverbands CIPS zufolge haben bereits 14 Prozent der europäischen Firmen mit einer Präsenz in Großbritannien Schritte unternommen, um Teile ihrer Geschäfte von der Insel abzuziehen.

  • rtr
  • dpa
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