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Geldpolitik China pumpt Milliarden ins Finanzsystem – Banken sollen liquide bleiben

Die chinesische Zentralbank reagiert auf die sich abkühlende Wirtschaft. Mit einer Summe von 73 Milliarden Euro will sie Banken rüsten.
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Die jüngsten Konjunkturdaten haben die Regierung aufgeschreckt. Quelle: Reuters
People's Bank of China

Die jüngsten Konjunkturdaten haben die Regierung aufgeschreckt.

(Foto: Reuters)

Shanghai Die chinesische Zentralbank hat am Mittwoch eine Rekordsumme von umgerechnet knapp 73 Milliarden Euro in die Finanzbranche gepumpt. Angesichts der sich abkühlenden Wirtschaft sollen damit Liquiditätsschwierigkeiten bei Banken verhindert werden. Die Notenbank teilte mit, die Maßnahmen seien gedacht, damit es umfangreiche Finanzierungsmöglichkeiten für die Wirtschaft gebe. Denn die Liquiditätsausstattung der Bankenbranche verschlechtere sich.

Die jüngsten Konjunkturdaten haben die Regierung in Peking alarmiert. Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft wurden bereits angekündigt, etwa Steuersenkungen für kleinere Firmen und Industriebetriebe. Hintergrund der schwachen Daten ist auch der Handelsstreit mit den USA, der sich zunehmend auswirkt. So schrumpften die chinesischen Exporte im Dezember um 4,4 Prozent zum Vorjahresmonat und damit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr.

Konom Trinh Nguyen von der Investmentbank Natixis sagte mit Blick auf die jetzigen Maßnahmen der Notenbank: „Die Botschaft ist eindeutig: Die Wirtschaft braucht Hilfe.“ Obwohl die Behörden in der Volksrepublik Banken immer wieder drängen, mehr Darlehen zu vergeben, zögern diese oft. Sie fürchten sich vor zu vielen Problemkrediten.

  • rtr
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