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Geldpolitik Chinas Notenbank macht weitere Milliardensummen zur Kreditvergabe frei

Die chinesische Zentralbank stemmt sich der schwächelnden Konjunktur entgegen. Noch im September senkt sie die Reserveanforderungen für die Banken.
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Die Notenbank will die Reserveanforderungen um einen halben Prozentpunkt senken. Quelle: dpa
Chinesische Zentralbank

Die Notenbank will die Reserveanforderungen um einen halben Prozentpunkt senken.

(Foto: dpa)

Peking Angesichts der Konjunkturabkühlung gewährt Chinas Notenbank den Geldhäusern mehr Freiraum für weitere Kredite in dreistelligem Milliarden-Umfang. Sie entschied am Freitag, die Reserveanforderungen für die Banken (RRR) zum dritten Mal in diesem Jahr zu senken – und zwar um einen halben Prozentpunkt. Einem ausgewählten Kreis von Geschäftsbanken winkt sogar eine Kappung um einen vollen Prozentpunkt. Die Bank peilt an, zum 16. September die Reserveanforderungen zu senken.

Damit soll mehr Geld zur Kreditvergabe losgeeist werden. Die Notenbank PBOC nannte ein Volumen von 900 Milliarden Yuan (rund 114 Milliarden Euro). Die Zentralbank betonte, damit setze sie keine Konjunkturhilfe in Form einer „Geldschwemme“ in Gang. Die Reserveanforderungen RRR sind seit Anfang 2018 insgesamt bereits sieben Mal abgesenkt worden.

Die kommunistische Führung in Peking hat es sich zum Ziel gesetzt, die Kreditvergabe insbesondere an kleinere und mittelständische Firmen anzukurbeln. Im Zuge des Handelsstreits mit den USA hat die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt zuletzt an Fahrt verloren. Die Notenbank versucht, die Konjunktur wieder stärker anzukurbeln.

Mehr: China leidet unter dem anhaltenden Handelsstreit: Das BIP hat im zweiten Quartal nur um 6,2 Prozent zugelegt. Doch andere Zahlen wie Einzelhandel und Industrieproduktion sind stark.

  • rtr
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