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Geldpolitik Chinesische Zentralbank stützt das Finanzsystem weiter

Nachdem Chinas Notenbank bereits mehrere Milliarden in den Markt gepumpt hat, senkt sie nun den Zinssatz für bestimmte Darlehen an Geldinstitute.
17.02.2020 - 11:22 Uhr Kommentieren
Die People's Bank of China senkte am Montag die Zinsen für bestimmte Darlehen. Quelle: Reuters
Chinesische Zentralbank

Die People's Bank of China senkte am Montag die Zinsen für bestimmte Darlehen.

(Foto: Reuters)

Peking Angesichts der Coronavirus-Krise ergreift China weitere Maßnahmen, um die Folgen für die heimische Wirtschaft zu mildern. Wie die chinesische Zentralbank am Montag mitteilte, senkt sie den Zinssatz für einjährige mittelfristige Darlehen an Geldinstitute in Höhe von 200 Milliarden Yuan (rund 26,4 Mrd. Euro). Statt wie zuvor zu einem Zinssatz von 3,25 Prozent werden diese nun zu einem Zinssatz von 3,15 Prozent ausgegeben.

Zusammen mit fiskalischen Maßnahmen wie Nachlässen bei Steuer- und Sozialabgaben sollen die monetären Maßnahmen helfen, die durch das Coronavirus und die damit verbundenen Produktions- und Nachfrageausfälle gebeutelte chinesische Wirtschaft zu stützen.
Erst vergangene Woche hatte die chinesische Zentralbank rund 900 Milliarden Yuan in das Finanzsystem gepumpt. Anfang Februar stellte die chinesische Zentralbank sogar 1,2 Billionen Yuan (rund 156 Milliarden Euro) an liquiden Mitteln zur Verfügung, was laut dem Finanzdienst Bloomberg die bis dato größte Unterstützung durch die chinesische Regierung seit 2004 darstellte.

An den Börsen sorgten die Maßnahmen für leichte Zuversicht. Der deutsche Leitindex stieg zur Eröffnung am Montag um 0,2 Prozent auf 13.771 Punkte.

Zwar gehen immer mehr Investoren davon aus, dass die Virus-Krise einen spürbaren Effekt auf die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt haben wird. „Die Anleger setzen jedoch darauf, dass sich China dank der ergriffenen Maßnahmen relativ schnell von dem Schock erholen wird“, sagte Marktanalyst Milan Cutkovic von AxiTrader.

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    Infolge der zahlreichen Restriktionen, die die chinesischen Lokalregierungen ergriffen haben, können Unternehmen in der Volksrepublik nur sehr eingeschränkt operieren. Zwar dürfen viele Firmen wieder ihren Betrieb aufnehmen, allerdings können viele Mitarbeiter wegen der eingeschränkten Transportmöglichkeiten nicht zur Arbeit kommen. Zahlreiche Veranstaltungen in China und der ganzen Welt wurden wegen des Virus bereits verschoben.

    Am Montag wurde bekannt, dass die für April geplante Automesse in Peking zunächst nicht stattfinden wird. China erwägt darüber hinaus die Verschiebung der Tagung des Nationalen Volkskongresses, eine Art Scheinparlament, die Anfang März in der chinesischen Hauptstadt stattfinden sollte.

    Mehr: Coronavirus schockt die Weltwirtschaft – Unternehmen fürchten Produktions- und Lieferausfälle.

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