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Geldpolitik Comeback der Notenbanken: Fed und EZB sind unterschätzte Krisenmanager

Vor der Coronakrise hieß es oft, die großen Notenbanken EZB und Fed hätten ihre Möglichkeiten ausgeschöpft. Doch nun sind sie erneut die entscheidenden Akteure.
03.05.2020 - 15:39 Uhr 3 Kommentare
Flexibles und entschlossenes Handeln. Quelle: AP
EZB-Präsidentin Christine Lagarde und Fed-Chef Jerome Powell

Flexibles und entschlossenes Handeln.

(Foto: AP)

New York, Frankfurt Knapp sechs Wochen ist es her, da sagte EZB-Chefin Christine Lagarde Sätze, die heute völlig aus der Zeit gefallen scheinen. „Die Reaktion [auf die Coronakrise] sollte in erster Linie finanzpolitisch sein.“ Niemand könne erwarten, dass die Notenbanken zuerst reagieren. „Es geht zunächst und vor allem um die Finanzpolitik.“

Wenige Wochen später sind die Notenbanken – ähnlich wie nach der Pleite der US-Bank Lehmann Brothers – wieder die entscheidenden Akteure in der Krise. Im Euro-Raum hält die Europäische Zentralbank (EZB) mit enormen zusätzlichen Anleihekäufen die Währungsunion zusammen, indem sie dafür sorgt, dass sich auch besonders hochverschuldete Länder wie Italien weiter günstig finanzieren können.

In den USA greift die Notenbank Fed ebenfalls mit unterschiedlichsten Kaufprogrammen in verschiedene Märkte ein, um sie zu stützen. Noch vor kurzer Zeit hatten viele Ökonomen davor gewarnt, dass die EZB und die Fed im Fall einer neuen Krise kaum noch Spielräume hätten. Nun jedoch hängt das wirtschaftliche Schicksal in Europa und den USA erneut von ihnen ab.

„Investoren und die Notenbanker selbst haben eine Kehrtwende vollzogen“, sagt Torsten Slok, Chefvolkswirt der Deutschen Bank in New York. Zwar hätten die Zentralbanken keinen Spielraum mehr für weitere Zinssenkungen. „Aber sie haben unbegrenzte Möglichkeiten, die Finanzmärkte zu stützen.“

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    Beide Zentralbanken hätten es geschafft, die Märte zu beruhigen. Ähnlich äußert sich auch der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher. „Viele unterschätzen die Möglichkeiten von Zentralbanken, flexibel, schnell und zielgenau zu handeln.“

    Es sei den Zentralbanken weltweit und auch der EZB bisher gelungen, dass sich die realwirtschaftliche Krise nicht zu einer Finanz- und Bankenkrise ausgeweitet habe.

    Die EZB hat in den vergangenen Wochen Dinge beschlossen, die kurze Zeit vorher noch undenkbar schienen. So hat sie ein Krisenprogramm aufgelegt, das zusätzliche Anleihekäufe in Höhe von 750 Milliarden Euro umfasst. Und sie hat klargemacht, dass sie dabei bereit sei, von Prinzipien abzuweichen, an die sie sich bisher immer gehalten hatte.

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    Zum einen geht es dabei um die selbst auferlegte Regel, dass sie nicht mehr als ein Drittel der ausstehenden Anleihen eines Landes kaufen darf. Zum anderen geht es um die Bindung der Käufe an den EZB-Kapitalschlüssel. Dieser bemisst sich nach der Bevölkerungsgröße und Wirtschaftskraft der Euro-Länder.

    jDanach muss die EZB etwa mehr deutsche als italienische Staatsanleihen kaufen. Auf ihrer Pressekonferenz nach der Ratssitzung am Donnerstag machte Notenbankchefin Christine Lagarde deutlich, dass die EZB ein stärkeres Auseinanderlaufen der Finanzierungskonditionen im Euro-Raum nicht akzeptieren wird.

    Beobachter werten dies als weiteres Signal, dass die Notenbank bereit sei, gegebenenfalls auch mehr italienische Staatsanleihen zu kaufen.

    In drastischen Worten beschrieb Lagarde die aktuelle Krise: „Die Euro-Zone steht vor einem wirtschaftlichen Rückgang von einem Ausmaß und einer Geschwindigkeit, der in Friedenszeiten beispiellos ist.“ Die Wirtschaft werde dieses Jahr voraussichtlich zwischen fünf und zwölf Prozent schrumpfen. Lagarde forderte rasche gemeinsame Wiederaufbauhilfen der EU für Staaten, die besonders von der Coronakrise betroffen seien. „Starke und zeitnahe“ Anstrengungen seien nötig, um die Konjunkturerholung vorzubereiten und zu stützen.

    Ob die Politik dieser Aufforderung folgt oder sich stark auf die Krisenpolitik der EZB verlässt, wird sich zeigen. Am Donnerstag hatte der EZB-Rat beschlossen, die Konditionen für Langfristkredite für Banken noch attraktiver zu gestalten. Den Kreditinstituten winkt bei Erfüllung bestimmter Kreditvergabeziele jetzt ein Zinssatz von minus einem Prozent.

    Sie bekommen also unter bestimmten Bedingungen eine Prämie, wenn sie sich Geld bei der EZB leihen. Frederik Ducrozet, Analyst vom Schweizer Vermögensverwalter Pictet, schätzt, dass die Banken im Euro-Raum sich mehr als eine Billion Euro zusätzlich über dieses Programm leihen könnten.

    Im Grundsatz herrscht Einigkeit

    Bemerkenswert ist, dass es trotz der weitreichenden Entscheidungen der EZB in den vergangenen Wochen kaum offene Kritik gab. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sagte nach dem Beschluss für die zusätzlichen Anleihekäufe in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“, dass es trotz „unterschiedlicher Sichtweisen“ im Grundsatz doch „Einigkeit“ gegeben habe.

    Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, der in der Vergangenheit zu den schärfsten Kritikern der EZB zählte, lobte die Krisenpolitik der Notenbank überschwänglich: „Chapeau, Sie haben alles richtig gemacht. Es gibt nichts als Lob vom Bankensektor.“

    Auch in den USA ist die Fed zum wichtigsten Krisenretter geworden. Im März sicherte sie zu, in unbegrenztem Maße Staatsanleihen und mit Hypotheken besicherte Wertpapiere zu kaufen. Außerdem stützt sie unterschiedlichste Marktsegmente: Sie sichert die Liquidität für Geldmarktfonds, kauft kurzfristige Schuldverschreibungen von Unternehmen (Commercial Papers) und engagiert sich regelmäßig an den Repo-Märkten, auf denen sich Banken kurzfristig Liquidität besorgen.

    Außerdem ermutigte sie die großen Banken, Diskontkredite zu nutzen, was diese zuvor aus Angst um ihren Ruf vermieden hatten. Erstmalig kauft die Fed auch Unternehmensanleihen, was vor allem eine wichtige Signalwirkung hatte.

    „Nicht nur die Kredite, die wir tatsächlich vergeben, helfen. Wir schaffen Vertrauen, sodass die Investoren an die Märkte zurückkehren“, erklärte Fed-Chef Jerome Powell auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. Viele Unternehmen hätten sich in den vergangenen Wochen an den Märkten finanzieren können, was zum Höhepunkt der Krise nicht möglich gewesen wäre – allen voran Boeing. Der angeschlagene Flugzeugbauer platzierte am Donnerstag Anleihen im Wert von 25 Milliarden Dollar und zog daraufhin seinen Antrag auf Staatshilfen zurück.

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    Für ihr schnelles und umfassendes Eingreifen hat die Fed viel Lob bekommen. Doch es bleibt viel zu tun, wie Powell klarstellte. In Kürze sollen zwei weitere Programme starten. Eines soll direkt Kommunalanleihen von Bundesstaaten und Städten kaufen. Ein weiteres soll die Kreditvergabe an Mittelständler fördern.

    Vergleicht man die Politik der Fed und der EZB, fällt auf, dass das Volumen der Anleihekäufe in den USA derzeit deutlich größer ist als im Euro-Raum. Die Fed hat im vergangenen Monat für 931 Milliarden Dollar amerikanische Staatsanleihen gekauft. Das ist mehr als halb so viel, wie sie zwischen den Jahren 2008 und 2014 als Reaktion auf die Finanzkrise kaufte.

    Die Anleihekäufe seit Jahresbeginn summieren sich in den USA auf mehr als vier Prozent der Wirtschaftsleistung – in der Euro-Zone sind es nur mehr als ein Prozent. „Die Fed hat schneller und aggressiver gehandelt mit ihrem Versprechen, Anleihen in unbegrenzter Höhe zu kaufen“, sagt Deutsche-Bank-Ökonom Slok. „Die EZB war etwas langsamer, sie muss jedoch auch berücksichtigen, dass verschiedene Euro-Länder zu Beginn der Krise unterschiedlich stark finanziell aufgestellt sind.“

    Ein markanter Unterschied zwischen beiden Wirtschaftsräumen besteht darin, dass sich Unternehmen in den USA eher über den Kapitalmarkt finanzieren und im Euro-Raum viel stärker über die Banken. Das Volumen der im Umlauf befindlichen Anleihen in den USA sei deutlich größer als im Euro-Raum, sagt Dirk Schumacher, Ökonom der französischen Investmentbank Natixis.

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    Auch spiele der Geldmarkt dort eine entscheidendere Rolle. Dagegen müsse die EZB stärker berücksichtigen, welche Auswirkungen ihre geldpolitischen Maßnahmen auf den Bankensektor und dessen Bereitschaft zur Kreditvergabe haben. Ein wichtiges Instrument der EZB sind beispielsweise die günstigen Langfristkredite für Banken – ein vergleichbares Instrument vonseiten der Fed gibt es nicht.

    Berenberg-Chefvolkswirt Holger Schmieding verweist darauf, dass sich die EZB mit unkonventionellen Maßnahmen immer etwas schwerer tue als die Fed. „Die EZB wird vermutlich nachlegen müssen. Wir erwarten, dass sie im Juni ihr Anleihekaufprogramm für 2020 um 500 Milliarden Euro aufstocken wird.“

    Einen Grund für das Zögern sieht er darin, dass die EZB die Arbeit nicht allein machen wolle. Aktuell ringen die EU-Staaten um einen Wiederaufbaufonds. „Wenn die EZB zu sehr in Vorlage gehen würde, könnte der Druck auf Finanzminister abnehmen, ebenfalls ihrer Aufgabe gerecht zu werden und ein angemessen großes und solidarisches gemeinsames Fiskalprogramm zu verabschieden.“

    Flexible US-Wirtschaft

    Insgesamt glaubt Schmieding, dass die USA und die Euro-Zone wahrscheinlich ähnlich lange brauchen werden, um die Coronakrise zu bewältigen. Er hält die US-Wirtschaft für flexibler, wodurch sie sich bei Rückschlägen schnell erholen könne. Außerdem sei die Fiskalpolitik in den USA noch expansiver als in der Euro-Zone.

    Dagegen habe Europa den Vorteil, dass es schneller auf die Pandemie reagiert hat und deshalb die Ausgangsbeschränkungen etwas früher lockern könne. Außerdem stütze das stärker ausgebaute Sozialsystem einschließlich des Kurzarbeitergeldes die Konjunktur.

    „Wir erwarten für beide Seiten einen in etwa häkchenförmigen Wiederaufschwung.“ Nach dem beispiellosen Einbruch im ersten und zweiten Quartal 2020 werde es etwa zwei Jahre dauern, bis die Wirtschaftsleistung wieder das Ausgangsniveau von Ende 2019 erreicht habe.

    Auch Deutsche-Bank-Ökonom Slok sieht das Instrument der Kurzarbeit als Vorteil Europas. Diese sei ein sehr intelligenter Ansatz der Fiskalpolitik. „Die Auswirkungen auf die Arbeitsmärkte in Europa waren daher deutlich geringer als in den USA.“ In den USA haben in den vergangenen sechs Wochen 30 Millionen Menschen ihren Job verloren, mehr als dreimal so viele wie während der Finanzkrise 2008.

    Powell geht davon aus, dass die Arbeitslosenquote für den April, die am Freitag veröffentlicht wird, im zweistelligen Prozentbereich liegen wird. Nach Schätzungen von Ökonomen könnte sie bei gut 18 Prozent liegen und damit deutlich höher als während der Finanzkrise.

    Die Arbeitslosenquote erreichte im Oktober 2009 ihren Höhepunkt bei zehn Prozent. Natixis-Ökonom Dirk Schumacher glaubt, dass die weitere Entwicklung letztlich jedoch davon abhängt, wem es gelingt, das Virus schneller einzudämmen. „Dies wird die entscheidende Frage sein und nicht so sehr, welches Wirtschaftssystem flexibler ist oder welche Maßnahmen die Regierungen getroffen haben. Im Moment sieht es so aus, als wäre Europe effektiver in der Eindämmung.“

    Mehr: Die Notenbanken sind zur Rettung in der Not verdammt

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    3 Kommentare zu "Geldpolitik: Comeback der Notenbanken: Fed und EZB sind unterschätzte Krisenmanager"

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    • @Helmut Oser
      Löhne würden auch mit der Inflation steigen. 20% Inflation, pro Jahr, sind eine extreme Annahme. Derzeit gehen alle Zentralbanken den gleich Weg, so dass es im Verhältnis der Währungen keine großen Verwerfungen geben wird. Ohne Geldschöpfung wird es nicht funktionieren, schon gar nicht bei der enormen Weltbevölkerung. Japan schöpft schon seit 30 Jahren Geld und Japan geht es gut. Das ist sehr peinlich für die deutschen Beton-Kopf-Notenbanker, die immer noch am Monetarismus hängen. Japan lenkt das Geld in konkrete Investitionen, z.B. in Digitalisierung, vom geschöpften Geld haben die Menschen etwas reales. Die EZB darf das nicht, die EZB hat die alten Bundesbank-Regeln verpasst bekommen. Viel zu viel Geld floss deshalb in die Finanzmärkte, in Firmen-Übernahmen etc.., d.h. in Firmenschlachten, mit enormen Zerschlagungs-Gewinnen und Arbeitsplatz-Abbau in den geschleiften Firmen. Gezielte Geldschöpfung für Investitionen in reale Werte ist die Zukunft. Alles andere ist geplante Verarmung.

    • Es ist eine Mähr und Naiv zu glauben, dass Notenbanken mit Gelddrucken die Krise managen könnten. Kurzfristig ja, aber langfristig werden sie scheitern und es ist eher das Gegenteil der Fall, das Gelddrucken wird wie ein Brandbeschleuniger wirken. Es wird dazu führen dass das Geld als wertlos erachtet wird, was unser FIAT-Geld ja auch ist. Es ist ein staatliches Zwangsgeld.
      Wann diese Gelddruckparty enden wird weis niemand, nur dass sie enden wird ist sicher. Der Auslöser für das Ende und des Zusammenbruchs des wertlosen Geldes wird ein Marginaler sein, den heute niemand im Focus hat und er wird über Nacht kommen.
      Und dass der Zusammenbruch kommen wird zeigen die Diskussionen von Finanzexperten, Notenbankern, IWF, usw. die das Bargeld abschaffen und Gold verbieten wollen. Die wissen dass die Geldschwemme der Notenbanken und die Staatsüberschuldungen nur eine begrenzte Zeit gut gehen kann.
      Bei einer Inflation von 15 - 25 % pro Jahr lassen sich Schulden sehr gut entwerten. Bei 20% Inflation im Jahr sind das in 10 Jahren 619% Inflation, Waren, Güter, Dienstleistungen die heute 1000 Euro kosten, kosten dann 6192 Euro. Geldvermögen werden vernichtet, nicht Nominal sondern Real.
      Nominal betrachtet wäre das so, als wenn die Bank heute alle Guthaben je 1000 Euro auf 161,50 Euro reduziert. Wer 2000,00 Euro/Mon. Gehalt/Rente erhält, erhält dann nur noch 323 Euro/Mon.
      Oder für vermögendere, von 100.000 Euro, da aber der nominale Wert erhalten bleibt muss man in 10 Jahren 619174 Euro aufwenden um die gleichen Waren, Güter, Dienstleistungen zu erhalten.
      Einkommen, Löhne, Vermögen verfallen, weil sie mit einer galoppierenden Inflation nicht mitkommen und das ist auch das Ziel der Notenbanken und der Politik. Entschuldung zu Lasten der Bevölkerung.
      Nur wer akzeptiert international ein Geld, dessen Wert rapide verfällt? Niemand. Das Ausland fordert dann eine Bezahlung in einer stabilen Fremdwährung und die zu beschaffen fällt immer schwerer. Somit ist das Ende vorgezeichnet.

    • Wenn man das Finanz-System versteht, braucht man keine Furcht vor den Folgen von Kreditausfällen zu haben. Ausgefallene Kredite können in eine BadBank ausgelagert werden und müssen Banken so nicht belasten. Die BadBank versucht dann, noch etwas Geld zu bekommen, um ihre Verwaltungskosten zu decken. Der Rest, das Uneinbringliche wird ausgebucht. Ausbuchung kann schadlos gemacht werden, da die meisten Kredite aus dem Nichts geschöpft wurden. Kein Spargroschen von Oma Elfriede wurde dafür verwendet. Man muss diese Maßnahmen politisch nur wollen, dann würden Steuerzahlen nicht mal mit einem Cent belastet. In Krisen kann man das machen bis der Normalbetrieb wieder hergestellt ist.

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