Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Geldpolitik Euro-Inflationsbarometer auf höchstem Stand seit Juli

Investoren erwarten, dass die Inflation ab 2025 für fünf Jahre bei rund 1,34 Prozent liegen wird. Damit läge die Teuerung weiterhin deutlich unter dem EZB-Ziel.
02.01.2020 - 11:54 Uhr 1 Kommentar
Das Inflationsbarometer sank im vergangenen Jahr zeitweise unter ein Prozent. Quelle: dpa
Geldscheine

Das Inflationsbarometer sank im vergangenen Jahr zeitweise unter ein Prozent.

(Foto: dpa)

Frankfurt An der Börse steigen allmählich die langfristigen Inflationserwartungen für die Euro-Zone. Das für die Geldpolitik der EZB wichtige Barometer Five-Year-Five-Year-Forward legte diesen Donnerstag zeitweise auf 1,3446 Prozent zu und damit auf das höchste Niveau seit Juli 2019.

Der Wert bedeutet, dass Investoren ab 2025 über einen Zeitraum von fünf Jahren mit einer Inflation von etwas mehr als 1,34 Prozent rechnen. Damit würde die Teuerung allerdings auch auf lange Sicht noch unterhalb der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp zwei Prozent bleiben, die sie als Optimalwert für die Wirtschaft ansteuert.

Zuletzt war die Inflation im Euro-Raum wieder etwas gestiegen. Im November lag sie bei 1,0 Prozent nachdem im Oktober lediglich 0,7 Prozent erreicht wurden.

Wegen des schwachen Preisdrucks und der anhaltenden Konjunkturschwäche hatten die Euro-Wächter im Herbst ein großes Stützungspaket für die Wirtschaft auf den Weg gebracht.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Unter anderem erwerben die EZB und die nationalen Notenbanken seit November wieder Staatsanleihen und andere Wertpapiere. Das monatliche Kaufvolumen liegt bei 20 Milliarden Euro. Die neue EZB-Präsidentin Christine Lagarde, die seit November im Amt ist, hatte angekündigt, noch für längere Zeit an der lockeren Geldpolitik ihres Vorgängers Mario Draghi festzuhalten.

    Mehr: Fünf Anlegerfehler – und wie sie sich im Jahr 2020 vermeiden lassen.

    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Geldpolitik - Euro-Inflationsbarometer auf höchstem Stand seit Juli
    1 Kommentar zu "Geldpolitik: Euro-Inflationsbarometer auf höchstem Stand seit Juli"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%