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Geldpolitik EZB-Beobachter erhöhen Wachstumsprognosen für Euro-Zone

Die professionellen Beobachtern der EZB-Geldpolitik haben die Wachstumsprognosen für die Eurozone angehoben. Die Inflationsziele der europäischen Notenbank werden allerdings noch über Jahre verfehlt.
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Professionelle Beobachter der EZB-Geldpolitik erwarten einen stärkeren Anstieg des Bruttoinlandsprodukts als zunächst angenommen. Quelle: dpa
Europäische Zentralbank

Professionelle Beobachter der EZB-Geldpolitik erwarten einen stärkeren Anstieg des Bruttoinlandsprodukts als zunächst angenommen.

(Foto: dpa)

FrankfurtProfessionelle Beobachter der EZB-Geldpolitik haben ihre Wachstumsvorhersagen für die Euro-Zone angehoben. Nach einer Umfrage erwarten die Volkswirte nun für dieses Jahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,2 Prozent, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mitteilte. In der vorangegangenen Umfrage hatten sie lediglich ein Plus von 1,9 Prozent vorhergesagt. Auch für die Jahre 2018 und 2019 hoben die Ökonomen ihre Wachstumsprognosen an.

Die EZB befragt jedes Vierteljahr Wirtschaftsexperten zu ihren Inflations- und Konjunkturprognosen. Sie sind ein wichtiger Faktor, auf den die Euro-Notenbank in ihrer Geldpolitik achtet. Die EZB hatte am Donnerstag unter anderem wegen der sich festigen Erholung im Euro-Raum beschlossen, ihre umstrittenen Anleihenkäufe zwar bis Ende September 2018 zu verlängern, das monatliche Kaufvolumen des Programms aber von Januar an auf 30 Milliarden Euro zu halbieren. Die Käufe sind momentan das wichtigste Instrument der Euro-Wächter, um Konjunktur und Inflationsentwicklung anzuschieben.

Den befragten Experten zufolge wird die Notenbank allerdings ihr Inflationsziel noch um Jahre verfehlen. Erst 2022 wird ihren Vorhersagen zufolge die Inflation mit 1,9 Prozent an der EZB-Zielmarke von knapp unter zwei Prozent liegen. In der vorangegangenen Erhebung hatten sie 1,8 Prozent prognostiziert.

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  • rtr
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