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Geldpolitik EZB-Notenbanker Rehn verteidigt jüngste Beschlüsse der Euro-Notenbank

Finnlands Notenbank-Chef sieht keine ökonomische Alternative zur ultralockeren Geldpolitik. Der frühere EU-Kommissar bekräftigte zudem eine Warnung.
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Der finnische Notenbanker will in der Geldpolitik lieber auf Nummer sicher gehen. Quelle: Reuters
Olli Rehn

Der finnische Notenbanker will in der Geldpolitik lieber auf Nummer sicher gehen.

(Foto: Reuters)

Helsinki, Finnlands Notenbank-Chef Olli Rehn hat die erneute Öffnung der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) verteidigt. Solange die wirtschaftliche Abkühlung anhalte gebe es keine ökonomische Alternative zu der ultralockeren Geldpolitik, sagte er am Donnerstag auf einer volkswirtschaftlichen Veranstaltung in Helsinki. Es sei besser, auf Nummer sicher zu gehen als es später zu bedauern, bevor die Geldpolitik normalisiert werde.

Der frühere EU-Kommissar bekräftigte zudem seine jüngsten Warnungen, dass sich wie in Japan sinkende Inflationserwartungen auf einem permanent tiefen Niveau einpendeln könnten.

„Wir wollen nicht erst mitten in einer Deflationsspirale stecken bis wir handeln. Das ist eine der Schlüssellektionen aus der Erfahrung in Japan“, sagte er. Unter einer Deflation verstehen Ökonomen eine gefährliche Abwärtsspirale aus fallenden Preisen, sinkenden Löhnen und Investitionen, gegen die geldpolitisch nur schwer anzukommen ist.

Die EZB hatte auf ihrer Zinssitzung im September ein umfassendes Maßnahmenpakt zur Stützung der Konjunktur auf den Weg gebracht. Wie aus dem Protokoll der Sitzung hervorgeht, waren einige Maßnahmen, wie etwa die Neuauflage der Anleihenkäufe, allerdings unter den Währungshütern sehr umstritten.

Mehr: EZB-Chef Mario Draghi hat sich laut einem Medienbericht über die Empfehlung eines internen Ausschusses hinweggesetzt, von neuen Anleihekäufen abzusehen.

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  • rtr
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