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Geldpolitik EZB verfehlt Inflationsziel weiterhin

Als optimalen Wert strebt die Europäische Zentralbank eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Derzeit liegt sie mit 0,3 Prozent weit vom Ideal entfernt – was wohl auch in den nächsten Jahren so bleiben wird.
22.04.2016 - 12:01 Uhr
Die Notenbank hatte erst im März ihre Inflationsprognose für 2016 nach unten geschraubt und die Geldpolitik erneut gelockert. Quelle: dpa
Europäische Zentralbank

Die Notenbank hatte erst im März ihre Inflationsprognose für 2016 nach unten geschraubt und die Geldpolitik erneut gelockert.

(Foto: dpa)

Frankfurt Wegen des massiven Ölpreisverfalls wird die Europäische Zentralbank nach Einschätzung von Experten ihr Preisstabilitätsziel in den nächsten Jahren verfehlen. Selbst 2020 wird der Preisanstieg im Euro-Raum lediglich bei 1,8 Prozent liegen, wie aus der am Freitag veröffentlichten Umfrage unter professionellen Beobachtern der EZB hervorgeht.

Die Währungshüter streben eine Teuerungsrate von knapp zwei Prozent als optimalen Wert für die Wirtschaft an. Für das laufende Jahr senkten die Experten ihre Inflationsprognose auf 0,3 Prozent von zuvor 0,7 Prozent. 2017 soll die Teuerungsrate dann mit 1,3 Prozent immerhin mehr als vier mal so hoch sein. Auch dies liegt aber noch weit vom Ziel der EZB entfernt.

Die Notenbank hatte erst im März ihre Inflationsprognose für 2016 nach unten geschraubt und die Geldpolitik erneut gelockert. Die EZB brachte ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg. Die Leitzinsen wurden auf null gesenkt und die Strafzinsen für Banken, wenn diese bei der EZB Geld parken, verschärft.

Die EZB erhöhte zudem ihre monatlichen Wertpapierkäufe im Rahmen des großen Anleihen-Kaufprogramms auf 80 von bisher 60 Milliarden Euro. Damit wollen die Euro-Wächter Banken dazu bewegen, mehr Kredite an die Wirtschaft zu vergeben, was die Konjunktur anheizen und die Inflation nach oben treiben soll.

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