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Geldpolitik EZB-Vize sieht breites Spektrum von Instrumenten, um ein Signal zu setzen

Sollte sich das Konjunkturumfeld weiter eintrüben, könnte sich die EZB laut Vize-Präsident Luis de Guindos für eine Kombination von Maßnahmen entscheiden.
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EZB-Vize: Könnten breites Spektrum von Instrumenten nutzen Quelle: dpa
EZB-Gebäude

Für die EZB sei Preisstabilität der Schlüssel. Sollten die Inflationserwartungen beginnen, aus dem Ruder zu laufen, werde die Notenbank handeln.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie EZB könnte sich laut ihres Vize-Präsidenten Luis de Guindos für eine Kombination von Maßnahmen zur geldpolitischen Lockerung entscheiden, sollte sich das Konjunkturumfeld weiter eintrüben. „Wir könnten ein breites Spektrum von Instrumenten nutzen, um das zu tun,“ sagte de Guindos am Mittwoch dem Sender CNBC. „Es könnte eine Kombination von Maßnahmen sein, die das Signal senden könnte.“

Für die EZB sei dabei Preisstabilität der Schlüssel, so de Guindos weiter. Sollten die Inflationserwartungen beginnen, aus dem Ruder zu laufen, werde die Notenbank handeln. Dabei dürfe sie aber nicht nur auf einen Indikator schauen. Die EZB müsse sich eine Reihe solcher Barometer anschauen – marktbasierte und umfragebasierte – um diese Schlussfolgerung ziehen zu können.

Der EZB bereitet derzeit Kopfschmerzen, dass sich die konjunkturelle Unsicherheit wegen der US-Handelskonflikte und der Brexit-Hängepartie zuletzt erhöht hat. Zudem hat sich die Inflationsrate mit zuletzt 1,2 Prozent im Mai wieder deutlich von der Zielmarke der Notenbank von knapp zwei Prozent entfernt. EZB-Präsident Mario Draghi hatte am Dienstag weiteren geldpolitischen Anschub in Aussicht gestellt, sollte die Inflation weiterhin nicht anziehen. An der Börse wird bereits bezweifelt, dass die EZB ihr Inflationsziel in den kommenden Jahren erreicht.

Mehr: Donald Trump kritisiert die Lockerungen der Geldpolitik durch die EZB. Lesen Sie hier, warum das aus europäischer Sicht ebenso unfair wie besorgniserregend ist.

  • rtr
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