Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Geldpolitik EZB will vakante Stellen in der Bankenaufsicht nachbesetzen

Vier von der EZB zu besetzende Posten in der Bankenaufsicht sind zur Zeit vakant. Der Rat hat nun grünes Licht gegeben, drei Stellen neu zu besetzen.
Kommentieren
Die EZB wurde scharf dafür kritisiert, vakante Stellen unbesetzt zu lassen. Quelle: dpa
EZB

Die EZB wurde scharf dafür kritisiert, vakante Stellen unbesetzt zu lassen.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Europäische Zentralbank will offene Stellen im Führungsgremium der bei ihr angedockten Bankenaufsicht besetzen. Der EZB-Rat habe grünes Licht für eine Stellenausschreibung für die Auswahl von bis zu drei EZB-Vertretern für das Gremium gegeben, teilte die Euro-Notenbank am Freitag in Frankfurt mit.

Die EZB werde die Ausschreibung in Kürze auf ihrer Website veröffentlichen – es gelte eine Bewerbungsfrist von vier Wochen. Zuletzt waren vier der von der EZB zu besetzenden Posten im Führungsgremium der Aufsicht vakant geblieben, manche davon schon länger. Das hatte Kritik aufkommen lassen, die Qualität der Aufsicht könne womöglich darunter leiden, wenn EZB-Präsident Mario Draghi wichtige Stellen unbesetzt lässt.

Die EZB ist seit Herbst 2014 für die Überwachung der großen Banken im Euro-Raum zuständig - darunter die Deutsche Bank und die Commerzbank. Die Aufsicht über die kleineren Institute im Währungsraum teilt sie sich mit den nationalen Behörden. Chef des Single Supervisory Mechanism - so heißt die Bankenaufsicht offiziell - ist seit Januar der Italiener Andrea Enria. In dem Gremium stellt die EZB insgesamt sechs Posten. Dazu kommen Vertreter der nationalen Behörden der 19 Euro-Länder.

Neuer Vizechef der Bankenaufsicht soll jetzt EZB-Direktor Yves Mersch werden. Die EZB reichte vor wenigen Tagen einen entsprechenden Vorschlag beim Europa-Parlament ein, das ein Mitspracherecht hat. Die Amtszeit der deutschen EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger auf dieser Position endete bereits im Februar.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Geldpolitik - EZB will vakante Stellen in der Bankenaufsicht nachbesetzen

0 Kommentare zu "Geldpolitik: EZB will vakante Stellen in der Bankenaufsicht nachbesetzen"

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar. Wir behalten uns vor, Leserkommentare, die auf Handelsblatt Online und auf unser Facebook-Fanpage eingehen, gekürzt und multimedial zu verbreiten.