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Geldpolitik EZB wird Anleihenkäufe auf 120 Milliarden Euro erhöhen – und stützt Banken in Coronakrise

Europas Währungshüter verschärfen ihren Anti-Krisen-Kurs angesichts der Ausbreitung des Coronavirus. Neue Anleihenkäufe sollen die Konjunktur stützen. Der Newsblog zum Nachlesen.
12.03.2020 Update: 12.03.2020 - 16:04 Uhr 2 Kommentare
  • Die EZB hat angesichts der Coronakrise ein Notfallpaket für Banken beschlossen.

  • Die Notenbank will ihr Kreditprogramm für Geschäftsbanken aufstocken und deren Konditionen verbessern.

  • Bis Ende des Jahres soll es außerdem zusätzliche Anleihenkäufe im Volumen von 120 Milliarden Euro geben.

  • Den Einlagenzins belässt die EZB vorerst bei minus 0,5 Prozent, auch der Leitzins bleibt bei einem Rekordtief von null Prozent.
Die Pressekonferenz der EZB im Livestream:
Redaktionell
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Catiana Krapp
Zum Abschluss der Pressekonferenz sagt Lagarde, dass die EZB ihre Teams wegen der Corona-Gefahr auch auf höchster Ebene aufteilen werden. Das nächste Treffen des EZB-Rats am 1. April werde vollständig online stattfinden.
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Jan Mallien
Lagarde nimmt die Politik deutlich in die Pflicht. Diese sei als erstes und hauptsächlich jetzt gefragt und müsse eine entscheidende und koordinierte Antwort liefern.
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Jan Mallien
Die EZB geht von einem erheblichen Schock für die Wirtschaft aus, der aber kurzfristig ist. Laut ihren heute veröffentlichten Prognosen erwartet sie ein Wachstum von 0,8 Prozent in diesem Jahr. Die Prognose ist aber wohl schon am Tag ihrer Veröffentlichung überholt.
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Catiana Krapp
Die EZB sieht Lagarde zufolge die Inflation im Jahr 2022 noch immer bei ungefähr 1,6 Prozent. Es sei sehr wahrscheinlich, dass die Inflation in diesem Jahr niedriger sein werde als zuvor von der EZB angenommen.
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Catiana Krapp
Auf Nachfrage des Handelsblatt-Reporters Jan Mallien sagt Lagarde, dass Kreditgarantien durch Mitgliedstaaten nach Ansicht der EZB angebracht sind. Ob diese auf nationaler oder europäischer Ebene umgesetzt würden, müssten jedoch Politiker entscheiden.
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Marc Renner
Handelsblatt-Geldpolitik-Experte Jan Mallien stellt bei der Pressekonferenz seine Fragen an EZB-Chefin Christien Lagarde.
Handelsblatt-Geldpolitik-Experte Jan Mallien stellt bei der Pressekonferenz seine Fragen an EZB-Chefin Christien Lagarde.   Bild: Screenshot
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Catiana Krapp
Eine Frage kommt per E-Mail bei der Konferenz an: Ein Journalist will wissen, ob die Entscheidung, den Einlagenzins nicht zu senken, auch mit der Annahme zusammenhängt, dass die Rate schon näher an der sogenannten Umkehrrate - jenen Punkt, an dem eine Lockerung der Politik aus technischer Sicht kontraproduktiv wird - liegt als zuvor angenommen.

Lagarde sagt, man sei sicherlich nicht bei der Umkehrrate.
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Catiana Krapp
Eine Journalistin fragt, ob dies nun Lagardes „Do-whatever-it-takes-Moment“ sei. Lagarde sagt, sie erinnere sich daran, als ihr „Vorgänger und Freund“ Mario Draghi die EZB verlassen habe, gesagt zu haben, dass sie hoffentlich nie in eine whatever-it-takes-Situation geraten würde.
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Catiana Krapp
Die EZB wolle sich auf Anleihen aus dem Privatsektor konzentrieren, da es dort momentan eine erhöhte Sensitivität gebe. 
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Catiana Krapp
In Bezug auf das Einreiseverbot, das Trump am Mittwoch gegen Reisende aus dem Schengenraum verhängt hatte, sagt Lagarde, sie wolle politische Entscheidungen außerhalb der Eurozone nicht kommentieren
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Catiana Krapp
In Bezug auf die geplante Strategieüberprüfung der EZB sagt Lagarde, dass sie um sechs Wochen verschoben werde. Statt am 1. April fokussiere man sich nun auf Ende Mai. Basierend auf dem Erfolg der Maßnahmen gegen das Coronavirus werde man entscheiden, inwieweit man auch andere Akteure wie Akademiker oder Parlamentsmitglieder einbeziehen könne. 
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Catiana Krapp
Lagardes Antwort auf die Frage eines Journalisten, ob die Euro-Zone eine Rezession in diesem Jahr vermeiden kann: Das hänge von der Geschwindigkeit, Stärke und Kollektivität der Maßnahmen ab, die alle Akteure ergreifen werden, sagte die EZB-Chefin. Dazu gehörten vor allem die fiskalischen Akteure.
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Catiana Krapp
Ein Journalist fragt, weshalb es keine weiteren Zinssenkungen geben soll.

Lagarde betont, dass es eine gemeinsame Entscheidung des Rates gab, auch wenn nicht alle Mitglieder persönlich anwesend sein konnten. Im Vergleich seien zusätzliche Anleihekäufe die effizienteste Antwort auf die Marktprobleme, die es momentan gebe.
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    2 Kommentare zu "Geldpolitik: EZB wird Anleihenkäufe auf 120 Milliarden Euro erhöhen – und stützt Banken in Coronakrise"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Na, schnell noch Bargeld einsacken und vor dem Degussaladen anstellen. Da stehen schon 100 mit gefüllten Taschen. Im Fenster hängt ein Schild: Gold nur bis maximal 100.000 € in haushaltsüblichen Mengen! Kurs: 2.000,- €

    • Auf diesem Bild hat Lagarde ein Lächeln, das man auch erwarten könnte, wenn man auf einem OP-Tisch festgeschnallt, in der Garage einer Unbekannten zu sich kommt.

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