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Geldpolitik Japans Notenbank behält lockere Geldpolitik bei

Die Währungshüter haben ihr Ziel für den kurzfristigen Zinssatz bei minus 0,1 Prozent belassen und ihre Absicht bekräftigt, die Zinsen bis etwa im Frühjahr 2020 niedrig zu halten.
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Die Bank of Japan warnte vor Gefahren für die heimische Konjunktur durch große Abwärtsrisiken für andere Volkswirtschaften. Quelle: dpa
Japans Notenbank

Die Bank of Japan warnte vor Gefahren für die heimische Konjunktur durch große Abwärtsrisiken für andere Volkswirtschaften.

(Foto: dpa)

Tokio Die japanische Notenbank hat erwartungsgemäß ihre ultra-lockere Geldpolitik beibehalten. Die Währungshüter beließen am Donnerstag ihr Ziel für den kurzfristigen Zinssatz bei minus 0,1 Prozent und bekräftigen ihre Absicht, die Zinsen mindestens bis etwa im Frühjahr 2020 sehr niedrig zu halten. Zugleich wiederholten sie ihre Zusage, dass die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen bei um die null Prozent bleiben soll. Die Entscheidung fiel mit sieben zu zwei Stimmen.

Damit will sich die Bank von Japan ihre schwindende Munition für größere wirtschaftliche Schwierigkeiten aufbewahren, während die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank (EZB) gerade erst die Bereitschaft zu einer Lockerung der Geldpolitik signalisierten. Denn sie warnte vor Gefahren für die heimische Konjunktur durch große Abwärtsrisiken für andere Volkswirtschaften. „Daher müssen wir sorgfältig beobachten, wie sie sich auf die Stimmung der japanischen Unternehmen und Haushalte auswirken“, erklärte die japanische Notenbank.

Die Stimmung bei den großen Industriekonzernen in dem Fernost-Land hat sich zuletzt eingetrübt. Dabei spielen vor allem der anhaltende Zollstreit zwischen den USA und China sowie die schwächere Weltkonjunktur eine Rolle. Die Ausfuhren der exportorientierten Wirtschaft Japans waren im Mai den sechsten Monat in Folge gesunken.

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  • rtr
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