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Geldpolitik Japans Zentralbank bleibt auf Kurs – Chinas Abkühlung dämpft Exporte

Japans Zentralbank hält an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest. Nach jüngsten Aussagen von BoJ-Mitgliedern scheint sogar eine zusätzliche Lockerung möglich.
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In Marktkreisen war die Entscheidung der Zentralbank, an der aggressiv gelockerten Geldpolitik festzuhalten, erwartet worden. Quelle: AP
Bank of Japan

In Marktkreisen war die Entscheidung der Zentralbank, an der aggressiv gelockerten Geldpolitik festzuhalten, erwartet worden.

(Foto: AP)

TokioJapans Zentralbank hält angesichts hartnäckig niedriger Inflation an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest. Das gab die Bank of Japan (BoJ) am Freitag nach Abschluss zweitägiger Beratungen bekannt. Geschäftsbanken können sich weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen, Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher sollen billig bleiben. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt wachse weiter „moderat“, allerdings habe sich der Export in jüngster Zeit angesichts des Abschwungs in anderen Volkswirtschaften wie China abgeschwächt, teilte die BoJ mit. Dies wirke sich auch auf die Industrieproduktion des Landes aus.

In Marktkreisen war die Entscheidung der Zentralbank, an der aggressiv gelockerten Geldpolitik festzuhalten, erwartet worden. Nach jüngsten Aussagen von BoJ-Mitgliedern scheint sogar eine zusätzliche Lockerung auf dem Tisch, sollte sich die wirtschaftliche Lage verschlechtern. Als Risikofaktoren gelten die Abkühlung der chinesischen Wirtschaft sowie Handelskonflikte. Damit könnte das Inflationsziel der japanischen Notenbank von zwei Prozent weiter in die Ferne rücken.

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  • dpa
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