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Geldpolitik Notenbank hält nach endgültigem Brexit an lockerer Linie fest

Die Bank of England hält den Leitzins unverändert bei 0,1 Prozent. Zugleich betont die Notenbank, dass sie nicht mit negativen Zinsen plant.
04.02.2021 - 13:55 Uhr Kommentieren
Das Gebäude der Zentralbank in London. Quelle: Bloomberg
Bank of England

Das Gebäude der Zentralbank in London.

(Foto: Bloomberg)

London Nach dem endgültigen Brexit hält die Notenbank in London die Zinsen unverändert niedrig. Die Währungshüter um Notenbankchef Andrew Bailey beließen den Leitzins am Donnerstag bei 0,1 Prozent. Zudem bleibt das Volumen des laufenden Wertpapierkaufprogramms der Bank of England (BoE) bei 895 Milliarden Pfund.

Die Notenbank geht dabei davon aus, dass sie das Tempo der Käufe vorerst beibehalten kann, um es später womöglich flexibel verringern zu können. Die BoE rechnet damit, dass die Wirtschaft im ersten Quartal um vier Prozent schrumpfen wird, doch sich im Laufe des Jahres wieder fangen wird.

Auch wenn die Folgen des mittlerweile dritten Lockdowns in Großbritannien schwer auf der Wirtschaft lasten, geben die Fortschritte bei der Impfkampagne auf der Insel laut jüngsten Äußerungen von BoE-Gouverneur Bailey Grund zur Zuversicht. Zudem ist die Gefahr eines harten Brexit mittlerweile vom Tisch, vor der die Wirtschaft auf beiden Seiten des Ärmelkanals lange gezittert hatte.

Eher skeptisch äußerte sich der Notenbankchef unlängst zur Option negativer Zinsen in Großbritannien. Darunter könne etwa die Kreditvergabe an Unternehmen leiden. Nach Erkenntnissen der Notenbank würden Geldinstitute auf der Insel mindestens sechs Monate brauchen, um sich adäquat auf negative Zinsen einzustellen. Die BoE machte nun zugleich deutlich, dass sie derzeit kein Signal aussenden möchte, dass sie für die Zukunft negative Zinsen plane.

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  • rtr
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