Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Geldpolitik Trump erneuert wegen steigender Ölpreise Kritik an US-Notenbank Fed

Zwei Tage vor dem Zinsentscheid der Fed wiederholt Trump seine Forderungen: Der Leitzins soll sinken – besonders mit Blick auf den steigenden Ölpreis.
Kommentieren
Der US-Präsident kritisiert den Kurs der Fed seit Langem. Quelle: AFP
Donald Trump

Der US-Präsident kritisiert den Kurs der Fed seit Langem.

(Foto: AFP)

Washington Präsident Donald Trump hat die US-Notenbank Fed auch wegen der jüngsten Preissprünge am Ölmarkt zu einer Zinssenkung aufgefordert. Es brauche eine „große“ Senkung des Leitzinses und weitere Schritte, um die Wirtschaft anzukurbeln, forderte Trump am Montag auf Twitter. Seine Aufforderung kam nur zwei Tage vor der nächsten Entscheidung der Zentralbank zur Höhe des Leitzinses. Trump bezeichnete die Notenbank und deren Chef Jerome Powell auch erneut als „ahnungslos“. Trump fordert seit langem niedrigere Zinsen.

Nach der Bombardierung saudischer Ölanlagen am Samstag waren die Ölpreise am Montag so stark gestiegen wie seit Jahrzehnten nicht. Zu Handelsbeginn legten die Preise zeitweise um bis zu 20 Prozent zu. Die Angriffe auf die Ölanlagen des staatlichen Herstellers Saudi Aramco führten zu einem drastischen Einbruch der Produktionsmenge.

Trump sagte den Verbündeten in der Region erneut die Unterstützung der USA zu. Amerika sei inzwischen ein so großer Energieproduzent, dass Öl und Gas aus dem Nahen Osten nicht mehr gebraucht würden, schrieb Trump auf Twitter. „Aber wir werden unseren Verbündeten helfen“, schrieb er - ohne Saudi-Arabien beim Namen zu nennen.

Trump hatte am Sonntag bereits mit einem Vergeltungsschlag gedroht. Die USA stünden Gewehr bei Fuß, warteten aber auf Informationen der saudischen Führung. Außenminister Mike Pompeo hatte die Angriffe zuvor dem Iran zur Last gelegt, Trump äußerte sich nicht eindeutig. Am Wochenende hatten sich vom Iran unterstützte Huthi-Rebellen im Jemen zu den Angriffen bekannt.

Mehr: Die Ölproduktion in Saudi-Arabien ist eingebrochen. Am Montag verteuerte sich Öl um bis zu 20 Prozent. Das dürften auch Verbraucher in Deutschland zu spüren bekommen.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Geldpolitik - Trump erneuert wegen steigender Ölpreise Kritik an US-Notenbank Fed

0 Kommentare zu "Geldpolitik: Trump erneuert wegen steigender Ölpreise Kritik an US-Notenbank Fed"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote