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Geldpolitik Zentralbanken sichern Bereitstellung günstiger Dollar-Kredite

Sechs Notenbanken wollen die Versorgung mit Dollar-Krediten sicherstellen. Unternehmen und Banken sollen weiterhin günstig an die Währung gelangen können.
16.03.2020 - 02:56 Uhr Kommentieren
Die EZB will mit fünf weitere Notenbanken die Versorgung von Unternehmen und Banken mit Dollar sichern. Quelle: dpa
Europäische Zentralbank

Die EZB will mit fünf weitere Notenbanken die Versorgung von Unternehmen und Banken mit Dollar sichern.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Europäische Zentralbank (EZB) und weitere große Notenbanken wollen angesichts der globalen Coronakrise in einer koordinierten Aktion die Versorgung mit günstigen Dollar-Krediten sicherstellen. Die EZB, die US-Notenbank, die kanadische Notenbank, die Bank von England, Japans Notenbank, sowie die Schweizerische Nationalbank wollen dazu bestehende US-Dollar-Devisentauschabkommen nutzen, wie die EZB am späten Sonntagabend ankündigte.

Die sechs Notenbanken vereinbarten, zusätzlich zu bereits angebotenen Kreditgeschäften mit einwöchiger Laufzeit nun auch wöchentlich die Weltleitwährung mit einer Laufzeit von 84 Tagen in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich anzubieten. Zudem sollen die Preise bei den bestehenden Dollar-Devisentauschabkommen um 25 Basispunkte gesenkt werden.

„Die neuen Preiskonditionen und Laufzeitangebote werden solange wie nötig in Kraft bleiben, um das reibungslose Funktionieren der US-Dollar-Finanzierungsmärkte zu stützen“, erklärte die EZB. Die Veränderungen sollen mit den nächsten geplanten Geschäften in der Woche ab dem 16. März in Kraft treten. Mit dem Schritt wollen die sechs Notenbanken erreichen, das Banken und Unternehmen zu günstigen Konditionen an Dollar gelangen. Banken benötigen Dollar für viele wichtige Finanzgeschäfte, nicht zuletzt mit Unternehmen.

Der Kurs der US-Währung war in den vergangenen Wochen im Zuge der Viruskrise kräftig gestiegen. Die Vereinbarung soll laut EZB zum Abbau von Anspannungen auf den globalen Finanzierungsmärkten beitragen. Negative Folgen für die Kreditversorgung von Haushalten und Firmen im In- und Ausland sollen abgemildert werden.

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    Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sieht das koordinierte Vorgehen großer Notenbanken zur günstigen Versorgung der Finanzinstitute mit Dollar positiv. „Ein verlässlicher Zugang zu Liquidität in US-Dollar ist für viele Banken und Unternehmen jetzt besonders wichtig, auch im Euroraum“, erklärte Weidmann am späten Sonntagabend. Die Maßnahme leiste dazu einen wichtigen Beitrag. „Die großen Notenbanken der Welt nehmen ihre Verantwortung wahr und handeln in enger Abstimmung.“

    Mehr: Das Coronavirus wird zum Stresstest für Europas Solidarität.

    • rtr
    • dpa
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