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Geldwäsche-Vorwürfe Lettlands Finanzaufsicht beruhigt wegen Krisenbank ABLV

Die Geldwäsche-Vorwürfe gegen die lettische Krisenbank ABLV wiegen schwer. Lettlands Chef-Bankenaufseher versucht die Situation zu entschärfen.
23.02.2018 - 14:02 Uhr Kommentieren
Da rund 40 Prozent der lettischen Bankeinlagen aus dem Ausland kommen, waren Sorgen aufgekommen, dass Ansteckungsgefahren für andere Banken bestehen könnten. Quelle: Reuters
Peters Putnins

Da rund 40 Prozent der lettischen Bankeinlagen aus dem Ausland kommen, waren Sorgen aufgekommen, dass Ansteckungsgefahren für andere Banken bestehen könnten.

(Foto: Reuters)

Riga Die lettische Finanzaufsicht ist Befürchtungen entgegengetreten, die Schwierigkeiten der Krisenbank ABLV könnten sich auf die gesamte heimische Branche ausweiten. „Wir sehen momentan keine Panik im Markt“, sagte Behördenchef Peters Putnins am Freitag. Er gehe nicht davon aus, dass die Probleme der drittgrößten lettischen Bank eine Gefahr für das Finanzsystem des baltischen Euro-Landes seien. Aber die Aufseher nähmen auch die anderen Geldhäuser genau unter die Lupe.

ABLV wird vorgeworfen, in Geldwäsche von Kunden aus Russland und der Ukraine verwickelt zu sein. Da rund 40 Prozent der lettischen Bankeinlagen aus dem Ausland kommen, waren Sorgen aufgekommen, dass Ansteckungsgefahren für andere Banken bestehen könnten.

Die Geldwäsche-Vorwürfe gegen ABLV wurden von den USA erhoben. Die Finanzlage des Instituts spitzte sich daraufhin erheblich zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) ordnete an, dass die heimischen Aufseher bis auf weiteres sämtliche Auszahlungen der Bank unterbinden. Zudem setzt sie dem Institut eine Frist bis zu diesem Freitag, um ihre Finanzierungslücke zu schließen.

Die Bank erklärte, dass eine Schrumpfkur nötig werden könnte, die Vorwürfe wies sie zurück. In Lettland sorgt daneben die zeitweise Verhaftung von Zentralbankchef Ilmars Rimsevics wegen Bestechungsvorwürfen für Unruhe in der Branche. Rimsevics muss wegen des Verdachts sein Amt ruhen lassen. Auch er bestreitet die Vorwürfe und sieht sich als Opfer einer Schmutzkampagne.

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