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Ilmars Rimsevics Warum sich Lettlands Zentralbankchef vor Gericht verantworten muss

Der 54-jährige Rimsevics soll Bestechungsgelder in Höhe von 250.000 Euro angenommen haben. Vor Gericht bestreitet er die Vorwürfe.
03.11.2019 - 15:40 Uhr Kommentieren
Dem Chef der lettischen Zentralbank drohen bis zu elf Jahre Haft. Quelle: Bloomberg
Ilmars Rimsevics

Dem Chef der lettischen Zentralbank drohen bis zu elf Jahre Haft.

(Foto: Bloomberg)

Stockholm Es dürften unruhige Tage werden für Ilmars Rimsevics. Lettlands Zentralbankchef muss sich ab dem heutigen Montag vor einem Gericht im Badekurort Jurmala vor den Toren der Hauptstadt Riga wegen Korruptionsvorwürfen verantworten. Ihm wird zur Last gelegt, Bestechungsgelder von bis zu 250.000 Euro angenommen zu haben. Außerdem soll er sich eine teure Urlaubsreise finanziert haben lassen.

Rimsevics hat die Vorwürfe bestritten und sieht sich als Opfer eines Komplotts von lettischen Geschäftsbankern. Als Zentralbankchef wacht der 54-Jährige über die Geldinstitutionen des Landes. Einige von ihnen stehen unter russischem Einfluss und gerieten immer wieder einmal wegen Geldwäschevorwürfen in die Schlagzeilen.

Erst Anfang 2018 wurde der seit 2001 amtierende Zentralbankchef des baltischen Landes vorübergehend festgenommen, allerdings nur einen Tag später auf Kaution wieder freigelassen.

Bei dem aktuellen Prozess gegen Rimsevics sowie einen lettischen Geschäftsmann geht es um die Frage, ob sie einer Geschäftsbank bei der Beantwortung von Fragen der lettischen Bankenaufsicht geholfen haben.

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    Außerdem wird das Gericht darüber urteilen, ob Rimsevics seinen Einfluss zugunsten der Bank bei der Aufsichtsbehörde geltend gemacht hat. Rimsevics ist seit der Euro-Einführung in Lettland 2014 auch Mitglied des EZB-Rats. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu elf Jahren Gefängnis.

    Mehr: Der lettische Zentralbankchef steht unter Korruptionsverdacht – denkt aber nicht an einen Rücktritt.

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